E-Mail wegen Maskenpflicht in der Mittelschule Neufelden regte auf
NEUFELDEN. Die Emotionen über ein Rundschreiben der Direktion der Mittelschule Neufelden zur Handhabung der Maskenpflicht im Schulgebäude sind hochgekocht.

In dem E-Mail an alle Schüler, Lehrer und Eltern bat Direktorin Doris Rothbauer um eine konsequentere Einhaltung der Maskenpflicht und das richtige Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Wer einmal dagegen verstößt, wird ermahnt, bei wiederholten Verstößen drohen härtere Sanktionen. Einige Eltern haben sich nun über dieses Vorgehen beschwert.
Direktorin Doris Rothbauer begründet ihre Entscheidung zur verschärften Maskenkontrolle und das daraus resultierende Rundschreiben auf Tips-Anfrage damit, dass in der Vorwoche sechs von zehn Klassen im Distance Learning waren und die Bitte um genauere Einhaltung der Maskenpflicht eine Überlegung zum Schutz aller Personen im Schulhaus war. Für weitere Informationen verwies sie an die Bildungsdirektion.
„Vorgehen gerechtfertigt“
Elisabeth Seiche von der Bildungsdirektion unterstreicht diese Vorgehensweise als gerechtfertigt: „Die Direktorin hat zusätzlich zu diesem Rundschreiben in allen Klassen das persönliche Gespräch mit den Schülern gesucht, um sie für die notwendigen Schutzmaßnahmen zu sensibilisieren. Außerdem haben alle Eltern in dieser Sicherheitsphase das Recht, ihre Kinder ins Distance Learning zu schicken, wenn sie mit den aktuellen Maßnahmen nicht einverstanden sind.“
Es habe natürlich ein Gespräch der Schulqualitätsmanagerin mit der Direktorin gegeben. Diese habe versichert, mit Maß und Ziel, aber auch der nötigen Konsequenz die aktuellen Sicherheitsvorgaben umzusetzen.


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