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Feuerwehr-Landesbewerb: Vier Landessiege und ein grandioses Fest der Kameradschaft

Martina Gahleitner, 11.07.2022 10:24

ST. PETER. Es war ein Landes-Feuerwehrbewerb, der eindrucksvoll gezeigt hat, was gemeinsam alles möglich ist: Die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren St. Peter am Wimberg, Niederwaldkirchen, Kasten und die zahlreichen freiwilligen Helfer aus dem gesamten Feuerwehr-Abschnitt Neufelden haben einen Bewerb der perfekten Bedingungen und Organisation auf die Beine gestellt. Dass es am Ende vier Landessiege für den Gastgeber-Bezirk gab, war eine schöne Zugabe.

 (Foto: Martin Gaisbauer)
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Drei Jahre lang und tausende Stunden hat der Landesbewerb das Organisationsteam rund um den Petringer FF-Kommandanten Herbert Strasser und Abschnittskommandant Christian Wakolbinger beschäftigt – mitsamt Vorbereitung, Änderung, Verschiebung, Durchdenken aller möglichen Szenarien und schlussendlich der Durchführung am vergangenen Wochenende. Und diese ist mehr als gelungen: Egal ob jung oder alt, durch die Bank konnte man auf den Bewerbsbahnen in St. Peter sensationelle Leistungen sehen. Unter den 1.500 Jugend- und Aktivgruppen, die vor den tausenden Zuschauern zeigten was in ihnen steckt, spürte man die Leidenschaft für das Feuerwehrwesen und den Feuerwehrsport. Für die Jugendgruppen war es zudem ein besonderer Bewerb: Schließlich ging es um die Qualifikation für den Bundes-Feuerwehrjugendleistungsbewerb 2022 in Traiskirchen.

Doppelter Landessieg für Hinterschiffler

Die Männer der FF Hinterschiffl schlugen beim Landler gleich doppelt zu: Mit einer Zeit von 28,79 Sekunden fehlerfrei in Bronze und einer Zeit von 30,46 Sekunden ebenso fehlerfrei in Silber, setzten sie sich zweimal die Krone des Landessiegers auf. In der Leistungsklasse Bronze platzierte sich die Aktiv-Gruppe aus Bad Mühllacken knapp dahinter auf dem zweiten Platz, gefolgt von der Bewerbsgruppe Tragwein.

Julbacher Damen sind Landessiegerinnen

Bei den Damen siegten die Julbacherinnen mit einer fehlerfreien Löschangriffszeit von 34,16 Sekunden in der Leistungsklasse Bronze vor der Gruppe aus Unterstetten und Pimpfing. Für die FF-Damen aus Julbach sowie auch für die Schiffler Mannen war es eine gelungene Generalprobe für die Feuerwehr-Weltmeisterschaft in Slowenien, zu der sie kommendes Wochenende aufbrechen.  

Flinke FF-Jugend aus St. Martin

Ebenso wie die Jugendgruppe aus St. Martin, die ebenfalls als Landessieger in die WM geht und dort wieder vorne mitmischen will: Die St. Martiner holten beim Feuerwehr-Jugendleistungsabzeichen den Sieg in Bronze (erstmals in der Geschichte der Wehr) vor Bad Mühllacken und Winden-Windegg. Im Silber-Bewerb sicherte sich St. Martin Platz 2. Bei den reinen Mädchengruppen darf sich St. Veit über den dritten Platz (Wertungsklasse Bronze), Klaffer über den zweiten Platz (Wertungsklasse Silber) freuen.

Alle Ergebnisse sind auf https://ro.ooelfv.at zu finden.

Feuerwehr steht für Flexibilität

Über die erfolgreiche Wiederbelebung nach der Corona-Pause freute sich auch Feuerwehrpräsident Robert Mayer, der bei der Abschlussfeier lobte: „Die Feuerwehr steht für Flexibilität – dies wurde uns eindrucksvoll durch die Feuerwehr St. Peter bestätigt.“ Nicht nur, dass der Landesbewerb verschoben werden musste, das Aufheulen der Feuerwehrsirene hat auch so manche Sitzung des Organisationsteams unterbrochen und man musste alles stehen und liegen lassen. Nicht unerwähnt ließ Mayer die gastfreundschaftliche Aufnahme, schließlich sei sogar die Straße extra neu asphaltiert worden, meinte er mit Augenzwinkern.

Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer lobte – neben der Leistung der heimischen Feuerwehren und der Landessieger – die „Grandiosität der Petringer Bevölkerung, die zwei Tage lang eine Fußgängerzone aus ihrem Ort gemacht haben.“ Stolz zeigte sich dementsprechend auch Gastgeber-Bürgermeister Engelbert Pichler, der schon beim Bürgermeister-Empfang meinte: „Wir haben gesehen, was Gemeinschaft ausmacht und was durch ein gutes Miteinander alles möglich ist.“


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