Ich bin dann mal da: Sozialsprengel setzt Schwerpunkt zum Besuchsdienst
SARLEINSBACH. Der Besuchsdienst ist im heurigen Jahr ein Schwerpunkt beim Sozialsprengel Oberes Mühlviertel.

„Wenn doch wer da wäre, mit dem ich reden kann.“ Aber auch: „Ich würde ja gerne einsame Menschen besuchen, aber ich weiß nicht, was ich mit ihnen reden soll.“ Solche Aussagen haben den Sozialsprengel Oberes Mühlviertel motiviert, sich verstärkt dem Thema Besuchsdienst zu widmen. An zwei Abenden bekamen Interessierte einerseits wertvolle Hinweise, wie so ein Gespräch ablaufen könnte; andererseits auch Tipps, was man keinesfalls tun darf.
Gespielter Besuch
Besonders einprägsam waren die gespielten Besuchsszenen. Pfarrkirchens Bürgermeister Hermann Gierlinger und Eva Leitner, die als Mitarbeiterin im Altenheim Lembach über viel praktisches Wissen verfügt, sorgten einerseits für Lachstürme, machten gleichzeitig aber auch nachdenklich.
Bei der Diskussion tauchte immer wieder die Frage auf, was man vorbeugend gegen Einsamkeit unternehmen könne. Wirkungsvoll sind etwa ein frühzeitiges Auseinandersetzen mit dem eigenen Altwerden, eine positiv engagierte Lebenssicht, ein aktives Leben, ein dichtes Beziehungsnetz innerhalb und außerhalb der Familie sowie freiwilliges Engagement.
Freiwilligkeit macht glücklich
Auch wenn es für freiwillige Arbeit kein Geld gibt, ist SOM-Obmann Max Wiederseder überzeugt, dass jeder davon profitiert. Er zitiert das Ergebnis einer Studie, nach der selbstlose Ziele am glücklichsten machen. „Die Gewissheit, etwas Gutes, Sinnvolles zu tun, dazu mehr Glück erfahren – das ist doch unglaublich viel. Gerade in Zeiten wie diesen“, sagt Wiederseder.
Behelf zum Besuchsdienst
All diese Aspekte und noch vieles mehr hat der SOM in einem Behelf für den Besuchsdienst zusammengetragen. „Ich bin dann mal da“ ist bei SOM-Obmann Max Wiederseder erhältlich.


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