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ST. STEFAN-AFIESL. Als Erste im Bezirk wurden zwei Volksschulen – jene in St. Stefan-Afiesl und jene in Lembach – vor wenigen Tagen von Bildungsminister Martin Polaschek mit dem MINT-Gütesiegel ausgezeichnet.

Direktorin Erna Allerstorfer holte das MINT-Gütesiegel persönlich in Wien ab. (Foto: Markus Prantl)

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Jene Bildungseinrichtungen, die mit verschiedenen Maßnahmen innovatives Lernen in diesen Bereichen fördern, können sich um das MINT-Gütesiegel bewerben. Die Volksschule St. Stefan-Afiesl agiert nach genau diesem Grundsatz: „Mit unseren MINT-Aktivitäten möchten wir unsere Schüler zukunftsfit für die großen Herausforderungen der neuen Zeit machen, sei es beim Klimawandel, bei der Digitalisierung, bei der medizinischen Weiterentwicklung bis hin zur Raumfahrt. Überall braucht es technische Lösungen und dafür auch die Voraussetzungen in der Bildung. Die Schüler sollen sich für MINT interessieren und sich das auch zutrauen, Mädchen genauso wie Burschen“, ist Direktorin Erna Allerstorfer überzeugt. Sie machte sich auf den Weg nach Wien, um das Gütesiegel aus den Händen von Bildungsminister Polaschek entgegenzunehmen.

Vielfältig aktiv

Die Schüler in St. Stefan-Afiesl beschäftigten sich in den vergangenen Monaten unter anderem mit ihren persönlichen Mini-Nationalparks, deren Entwicklung über ein Jahr lang beobachtet und dokumentiert wurde. Zudem bauten die Kinder einen Lego „Boost“-Roboter – die Katze „Frankie“ –, den sie programmieren konnten. Mit Technikboxen durften sie experimentieren und eine Astronomin des Projektes ESERO der Europäischen Weltraumagentur ESA führte die Schüler mit Hilfe eines Programmes durch den Nacht- und Taghimmel.


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