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BEZIRK ROHRBACH. Seit beeindruckenden 16 Jahren leitet Harald Dobersberger den Jugendaustausch des Lionsclubs Rohrbach-Böhmerwald. 88 Jugendliche holten der Haslacher und seine Ehefrau Andrea seither ins Mühlviertel, 92 jungen Rohrbachern ermöglichten sie einen Auslandsaufenthalt.

v.l. Harald Dobersberger (Projektleiter Lions Jugendaustausch), Ulyses Ferrández Sánchez (Spanien), Mia Malla (Estland), Stefan Hofer (Lions-Präsident Rohrbach-Böhmerwald), Sara Žikic’ (Serbien), Ioan Rares-Andrei (Rumänien), Ece Cakin (Türkei), Amha Fekade (USA) und Andrea Dobersberger (Lions Jugendaustausch) (Foto: Lions)

„Den 100er möchte ich noch erreichen, bevor ich als Verantwortlicher im Club den Jugendaustausch in jüngere Hände legen werde“, kündigt Harald Dobersberger an. Seit er vor 16 Jahren die Initiative mitbegründet hat, ist er von deren Wert überzeugt: Der Lions-Jugendaustausch ermögliche das Kennenlernen anderer Länder mitsamt deren Einzigartigkeiten, Kulturen, Traditionen und der Menschen und Lebensweisen. Das wecke Verständnis.

Jene 92 Jugendliche, die aus dem Bezirk in ein anderes Land dieser Welt gereist sind, berichten von einem unvergesslichen Auslandsaufenthalt mit vielen Eindrücken und internationalen Freundschaften. Im Gegenzug erlebten 88 junge Gäste das Mühlviertel in seiner Vielfältigkeit.

Erst bei Gastfamilien, dann im Camp

In diesem Sommer wurden sechs Jugendliche aus Rumänien, Estland, Türkei, Serbien, USA und Spanien bei der Party auf der Kranzling willkommen geheißen. Die Tage darauf waren gefüllt mit Bogenschießen in Peilstein, einer Böhmerwaldwanderung, einem Wienbesuch sowie Summer Splash am Moldaustausee. Nach einer Woche bei Gastfamilien im Bezirk Rohrbach geht es weiter ins zweiwöchige „Sound of Music Camp“ nach Aigen im Ennstal. „Alle Jugendlichen dieses Camps haben eine musikalische Vorgeschichte, stellen dort ihr Herkunftsland musikalisch vor und mit einem gemeinsamen, kulturübergreifenden großen Abschlusskonzert findet der Österreich-Aufenthalt ein beeindruckendes Finale“, berichtet Dobersberger.

Er resümiert: „Unsere jugendlichen Gäste lernen Gleichaltrige aus Österreich kennen, schmieden Freundschaften, sie fühlen sich sichtlich wohl bei uns, verstehen sich blendend und kehren mit den besten Eindrücken in ihre Heimatländer zurück.“ Lions-Präsident Stefan Hofer ergänzt: „Gerade in herausfordernden Zeiten ist das Kennenlernen und Verstehen anderer Kulturen und Lebensgewohnheiten von großer Bedeutung. Wir Lions fördern diesen Austausch.“


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