Schüler schaffen Skulptur für Klimatheater in Klaffer
KLAFFER/HALLSTATT. Schüler des Bildhauer-Zweigs der HTBLA Hallstatt haben sich intensiv mit Feuchtwiesen als bedrohtem Lebensraum auseinandergesetzt und dazu eine Skulptur geschaffen. Diese ist nun Teil des Klimatheaters im Mühl-fun-viertel in Klaffer.

Im Zentrum des Projektes im Rahmen des Berufsfindungspraktikums stand die Frage, wie sich ein langsam verschwindender Lebensraum künstlerisch darstellen lässt und wie Kunst dazu beitragen kann, Themen wie Klimawandel, Verantwortung und Verlust greifbar zu machen. Die Schüler recherchierten zu Feucht- und Nasswiesen, deren Tierwelt und setzten sich mit ökologischen Zusammenhängen auseinander. Dabei entstanden unterschiedliche künstlerische Zugänge.
Aus mehreren Entwürfen wurde schließlich „Audi, vide, dice“ von Lena Schatz gemeinsam umgesetzt. Die Skulptur zeigt typische Tiere der Feuchtwiese in ungewohnten, beinahe menschlichen Posen und lädt ein, genauer hinzuschauen und hinzuhören. Die Künstlerin will mit ihrem Werk „die Ausweglosigkeit des Lebensraums und der Zukunft der Tiere der Feuchtwiese“ darstellen.
Skulptur auf Themenweg entdecken
Die Skulptur wurde als Teil des bei einem Interreg-Projekt entwickelten Klimatheaters in Klaffer nahe dem Urlsee und einer vom Biber gestalteten Feuchtwiese aufgestellt. Sie ist in einen Themenweg eingebettet, der Besucher einlädt, sich mit Klimawandel und Klimaanpassung auseinanderzusetzen.


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