Nach Filmabenden bei der Ameisbergwarte kommt der Weg der Ameisen
ATZESBERG. Mit ihrer Dokumentation über die Ameisbergwarte haben die Besitzer und Produzenten Carolin Thummes und Roman Tuschl großes Interesse geweckt.

Gleich zweimal flimmerte der Film dieser Tage im Mondlicht, direkt im Garten vor dem 24 Meter hohen Turm, über die Leinwand. Die ursprünglich geplante Aufführung war so schnell ausverkauft, dass die beiden Besitzer der Ameisbergwarte bereits am nächsten Tag eine weitere Vorstellung organisierten. „Es war ein sehr stimmungsvolles Wochenende – mit Spritzer-Stand, Sonnenuntergang vom Turmplateau und zwei ausverkauften Vorstellungen“, freut sich Carolin Thummes. „Es gab viele Lacher, Emotionen, stille Momente und großen Applaus.“
Insgesamt 250 Gäste sahen die Dokumentation „48° 33' 18“ N, 13° 50' 2“ O“, die von der Ameisbergwarte, ihren Besuchern, ihren Pächtern und Weggefährten handelt. Die Protagonisten des Films waren vielen aus den umliegenden Dörfern bekannt. Zum Ende des Films folgte eine Lesung aus den Gästebüchern von 1903. Diese zeigen, dass sich der Fokus der Warte bis heute weit über Mühlviertel hinaus öffnet.
Der Weg der Ameisen entsteht
Als weiteres Projekt bei der Ameisbergwarte wird im Herbst der „Weg der Ameisen“ errichtet. 15 künstlerische Stationen laden dazu ein, die Geschichte des Aussichtsturms zu entdecken. Begleitet werden die Besucher von der Ameise Ignaz, die durch ihren Stammbaum zurück bis ins Jahr 1903, als die Warte erbaut wurde, führt. Thummes verrät schon mal: „Es entsteht ein Rundweg vom Wendeplatz der Ameisbergwarte aus durch den Wald, an der frisch restaurierten Aloisius-Kapelle vorbei.“ An einem Automaten am Beginn des Weges wird es auch ein Booklet im Miniformat geben.
Auf Instagram informieren die Ameisen Ignaz und Asa regelmäßig über den Fortschritt dieses Leader-Projektes. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2027 geplant.








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