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Fußball: Keine Wende unter Neo-Chefcoach, Aufsteiger Julbach nicht mehr Letzter

Reinhard Spitzer, 09.10.2016 09:23

BEZIRK ROHRBACH. Kein Trainereffekt stellte sich bei Oberösterreich-Ligist SU mind.capital St. Martin/M. ein. Im ersten Spiel nach der Rückkehr von Ex-Meistermacher Josef Ganser setzte es eine 0:2-Heimniederlage gegen Donau Linz.

St. Martin/M. (r. Thomas Pfoser) verlor gegen Donau 0:2. Fotos: Pirkes
  1 / 3   St. Martin/M. (r. Thomas Pfoser) verlor gegen Donau 0:2. Fotos: Pirkes

Ohne die verletzten Stützen Svetozar Nikolov, Sebastian Schröger und Christian Reiter waren die Gastgeber den Kleinmünchnern spielerisch nicht gewachsen. „Bei uns stimmte die Moral. Donau war aber cleverer und hat verdient gewonnen“, gibt „Co“ Manfred Mittermayr zu.

Während für St. Martin Simon Schauberger (Aluminium) und Edwin Skrgic Topchancen nicht verwerteten, traf auf der Gegenseite Roman Hintersteiner im Doppelpack. „St. Martin kämpfte gut. Wir hatten gefühlte siebzig Prozent Ballbesitz, unser Erfolg geht in Ordnung“, bilanziert Donau-Langzeitmanager Kurt Baumgartner.

Hasanovic trainiert Badkicker

Schnellen Trost nach seiner Ablöse fand Gansers Vorgänger Samir Hasanovic. Die lebende Blau-Weiß-Linz-Legende soll als Nachfolger von Andreas Luksch die Schallerbacher „Badkicker“ vor dem Abstieg retten.

Nächste Herausforderung für St. Martin/M. ist das Auswärtsduell mit den Gmundner „Traunseeschwänen“ (Fr., 14. 10., 19 Uhr).

Nicht mehr Laterndlträger

Zum ersten Mal nach sechs Runden nicht mehr am Tabellenende steht SU LSDEnergy Julbach in der Landesliga Ost. Den zweiten Heimsieg in Folge feierte der Aufsteiger im Mühlviertler Derby gegen die deutlich höher eingeschätzte Askö Pregarten. Das umjubelte Goldtor erzielte Tobias Koblmüller kurz nach Wiederbeginn. „Spielerisch geht momentan nicht sehr viel, dafür war ich mit der kämpferischen Leistung sehr zufrieden“, nehmen Trainer Jochen Fröschl und seine Kicker den beinharten Abstiegskampf voll an.

Rohrbach/Berg in Reichweite

Vom Lokalrivalen Sportunion Pieno Rohrbach/Berg sind die Julbacher nur mehr einen Punkt entfernt. Der Drittletzte ging in Katsdorf durch Christian Schuster früh in Führung, verlor aber noch 1:2 und Markus Gahleitner mit der roten Karte wegen Tätlichkeit (21.).

Rohrbach/Berg – Naarn und Admira Linz – Julbach heißt es am Freitag, 14. Oktober (19.30).

Heimsieg bei Oktoberfest

Nach der beiderseits bestätigten einvernehmlichen Trennung von Trainer Gerald Aichbauer ging DSG SU Putzleinsdorf mit Interimscoach Karl Magauer in das prestigeträchtige Oktoberfest-Heimderby gegen TSU Hofkirchen – und feierte im dritten Versuch den ersten Heimsieg in der laufenden Meisterschaft. Vor der für dieses Prestigeduell mageren Kulisse von nur 250 Fans ließ Nedzad Majdancic Magauer zum ersten Mal jubeln. Der Treffer zum 2:0-Endstand ging auf das Konto von Lukas Peer (82.). Hofkirchen verlor zum zweiten Mal in Folge und holte aus den vergangenen vier Runden nur ebenso viele Zähler.

Heißer Anfang, heißes Ende

90 Minuten keinen Treffer sahen die Fans bei TSV Ottensheim gegen SU Lembach – und dennoch gewannen die Gäste 2:1. Während Stefan Leitner die Heimischen bereits nach 40 Sekunden in Führung schoss, drehten Stefan Schinkinger und Adolphe Belem die Partie mit ihren Toren erst in der Nachspielzeit.

Sa., 15. 10.: Hofkirchen – Haibach, Gramastetten – Putzleinsdorf (16) und Lembach – Bad Leonfelden (19)


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