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ST. STEFAN-AFIESL. Nachdem der Gastro-Teil des neuen Begegnungszentrums „Stefansplatzerl“ in St. Stefan-Afiesl schon gehörig in Fahrt gekommen ist, hat am vergangenen Wochenende nun auch der kleine Nahversorger den Betrieb aufgenommen.

  1 / 10   Der ehemalige Wirt Willi Mayr freut sich, dass in seinem früheren Wirtshaus wieder Leben eingekehrt ist und unterstützt Kerstin Lang und ihr Team nach Kräften. Foto: Hanner

Es war ein großer Wunsch vieler Steffinger, endlich wieder im eigenen Ort einkaufen zu können. Diesen haben sie sich dank einer Bürgergenossenschaft quasi selbst erfüllt, denn mit den gekauften Anteilen konnte im ehemaligen Gasthaus Mayr nun auch ein kleines Geschäft eröffnet werden. Geschäftsleiterin Kerstin Lang hat zwar alle Hände voll zu tun, ist jedoch froh über das enorme Interesse der Menschen: „Wir freuen uns, dass sich das Engagement aller so lohnt. Die Leute sind begeistert, was sich hier entwickelt hat.“

Integrationsgedanke wird belohnt

Besonders auch der soziale Aspekt – im Stefansplatzerl arbeiten auch Menschen mit Beeinträchtigung – ist für viele ein Grund, das Wirtshaus, Café oder jetzt auch das Geschäft zu besuchen. „Derzeit arbeiten zwei Mitarbeiter von Artegra bei uns, nämlich unser Alex, der ein Praktikum als Hausmeister macht und hoffentlich dann auch bei uns bleibt, und Renate in Küche und Service. Bald bekommen wir dann noch weitere Unterstützung durch eine geschützte Mitarbeiterin im Nahversorger und in der Küche“, erklärt Kerstin Lang. Auch zwei Sozialbegleiterinnen sind im Stefansplatzerl beschäftigt. Sie sorgen sich um die geschützten Mitarbeiter, geben Hilfestellung bei den Arbeitsabläufen und basteln mit ihnen vor Ort Dekoration und Bilder unter der Marke „Verwerk“. Diese kann auch käuflich erworben werden.


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