Biohort nimmt Produktion im Werks-Zubau in Herzogsdorf auf
NEUFELDEN/HERZOGSDORF. Zwei Jahre nachdem das Biohort-Werk in Herzogsdorf eröffnet wurde, ging nun auch der Zubau in Betrieb.

Schon von Anfang an war die Verdoppelung des Unternehmensstandortes in Herzogsdorf, direkt an der Grenze zum Bezirk Rohrbach, auf 24.000 m2 geplant. Diese ist nun so gut wie abgeschlossen, deutlich früher als gedacht. Nur ein Jahr nach Baubeginn wurde die Produktion gestartet. Der Zubau ist notwendiger denn je: „Die letzten Jahre ist Biohort kontinuierlich um 15 bis 20 Prozent gewachsen. Heuer wird die Zuwachsrate nochmal um einiges höher ausfallen“, berichtet Josef Priglinger, Eigentümer von Biohort mit Stammsitz in Pürnstein bei Neufelden.
Modernste Technik
Für die Kapazitätserweiterung wurde die vollautomatisierte Produktionslinie um ein Biegezentrum und zwei CNC-gesteuerte Stanzanlagen erweitert. Mit einem Stapelroboter wird die vernetzte Technologie vervollständigt. “Biohort schafft mit der Erweiterung sowohl für die Wirtschaft als auch für den regionalen Arbeitsmarkt einen absoluten Mehrwert“, freut sich auch Herzogsdorfs Bürgermeister Alois Erlinger über die neuen Betriebshallen.
Neues Hauptwerk entsteht in Drautendorf
Weil die Ressourcen jedoch weiterhin knapp sind, erfolgte im September der Spatenstich für das neue Biohort-Hauptwerk in Drautendorf (Gemeinden St. Martin und Niederwaldkirchen). Die Fertigstellung des Bauprojekts ist mit 2024 geplant und umfasst ein Investitionsvolumen von 55 Millionen Euro. Damit schafft das international erfolgreiche Unternehmen auch neue Arbeitsplätze - Lehrlinge, Berufseinsteiger oder ausgebildete Fachkräfte sind bei Biohort also willkommen.


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