Erfahrene Kandidaten für den Bauernbund

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Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 20.01.2021 14:19 Uhr

BEZIRK ROHRBACH. „Mutmacher, kein Miesmacher“ will der Bauernbund Rohrbach für die heimischen Landwirte sein.

„Wir stellen nicht nur in allen Orten, sondern auch auf Landesebene die besten Kandidaten für die Landwirtschaftskammerwahl auf“, sagt Bauernbund-Bezirksobmann Martin Mairhofer zur Wahl am 24. Jänner, bei der die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer und damit auch die Zusammensetzung der Ortsbauernschaften gewählt wird. Wie notwendig eine stabile und sichere Vertretung für die Bauernschaft ist, habe gerade das vergangene Jahr gezeigt. „Für uns ist es selbstverständlich, dass die Landwirtschaft systemrelevant ist. In der politischen Praxis reicht dieses Wissen aber nicht. Da braucht es bäuerliche Vertreter in den Gremien, die für die Bäuerinnen und Bauern verhandeln und Überzeugungsarbeit leisten.“

Mairhofer betont, dass der Bauernbund auch in den sechs Jahren zwischen den Wahlen eine tragende Säule für die Landwirte ist. „Nur, wenn wir in den Gremien vertreten sind, können wir unsere Themen und Anliegen auch auf Augenhöhe einbringen, verhandeln und durchsetzen.“

Bäuerliche Vielfalt

Mit Franz Kepplinger und Dominik Revertera seien innovative, erfahrene Vertreter aus dem Bezirk Rohrbach auf der insgesamt 93 Personen umfassenden Landesliste OÖ. Bauernbund – Team Langer-Weninger aufgestellt. „Diese Vielfalt ist auch ein positives Zeichen für die bäuerliche Zukunft, denn wir brauchen in der Landwirtschaft Mutmacher und keine Miesmacher.“ Gerade für die Zukunft, in der es neben agrarischen Themen auch um eine intensive Kommunikation in Richtung Konsumenten, verarbeitende Betriebe und Handel geht, brauche es Persönlichkeiten, die die Landwirtschaft mit Weitblick vertreten.

 

Franz Kepplinger, Kammerrat aus St. Martin: 

Als Obmann des Waldverbandes OÖ und Landwirtschaftskammerrat (seit zwölf Jahren) will ich einen Beitrag dazu leisten, dass die Land- und Forstwirtschaft eine gute Zukunft hat. Wenn jeder den Kopf einzieht, hilft es nichts. Wir müssen Interessen bündeln. Der Bauernbund ist dabei der Hebel, wie man mit Anliegen von der Interessenvertretung in die Politik kommt.

Dominik Revertera, Kammerrat aus Helfenberg:

Ich werde mich weiterhin für den Wald und seine Bewirtschafter einsetzen. Der Wald ist das erste Opfer des Klimawandels. Das führt zu einem Preisverfall für Holz, der die folgenden Herausforderungen zu einer finanziellen Belastung macht. Wir müssen die innovativen Technologien im Holzbau intensiv nützen. Besonders wichtig ist es mir auch, neue Hochspannungsleitungen endlich in der modernen Erdkabelvariante zu verlegen.

Michaela Märzinger, Bezirksbäuerin ausNebelberg:

Wir setzen uns dafür ein, dass Konsumenten klar erkennen können, woher Lebensmittel kommen, denn auf unseren Feldern und in unseren Ställen werden hochwertige Lebensmittel produziert. Uns ist es wichtig, bäuerliche Familienbetriebe zu schützen und zu stärken, damit die Höfe gewinnbringend und zukunftsorientiert weiterentwickelt werden können. Bäuerliche Familien stehen für Tradition und Zusammenhalt.

Neben Franz Kepplinger, Dominik Revertera, Martin Mairhofer und Michaela Märzinger kandidieren für den OÖ. Bauernbund: Georg Ecker (Kollerschlag), Hedwig Lindorfer (Niederwaldkirchen), Stefanie Neudorfer (Peilstein).

 

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