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BEZIRK ROHRBACH. Am 26. September wird ganz Oberösterreich wieder zur Wahlurne gebeten. Bürgermeister-Posten, Gemeinderats-Mandate und der OÖ Landtag wollen auch im Bezirk Rohrbach neu besetzt werden.

 (Foto: Weihbold)
(Foto: Weihbold)

Wie bereits in der Vorwoche berichtet, sind bei der Bürgermeisterwahl im traditionell „türkisesten“ Bezirk des Landes kaum große Überraschungen zu erwarten. ÖVP-Ortschefs haben in 34 von 37 Gemeinden das Sagen, drei der Posten besetzt die SPÖ. So kommen auch die meisten Bürgermeister-Kandidaten wieder aus den Reihen der ÖVP. Dennoch – insgesamt 68 Kandidaten wollen einen der 37 Bürgermeistersessel im Bezirk ergattern. Eine Übersicht über die antretenden Parteien und Kandidaten im Bezirk Rohrbach gibt es hier.

Gemeinderatswahl

Bei der Gemeinderatswahl 2015 hatte die ÖVP im Vergleich zu 2009 im Bezirk Rohrbach einen Verlust von insgesamt 51 Gemeinderatsmandaten hinnehmen müssen. Auch die SPÖ verlor damals 41 Mandate, während die FPÖ kräftig von 41 auf 87 Mandate zulegen konnte. Die damals aktuelle Flüchtlingsdebatte hatte sich in den Wahlen zugunsten der FPÖ niedergeschlagen.

Spannend könnte werden, wie sich in der kommenden Wahl die aktuelle Corona-Situation auf das Wählerverhalten auswirkt.

Kleine Parteien wollen auch mitreden

Im Bezirk Rohrbach treten neben den etablierten auch vier Kleinparteien zu den Gemeinderatswahlen an. Die Liste MFG Österreich Menschen – Freiheit – Grundrechte ist in St. Martin und Lembach wählbar. In Hörbich gibt es eine Bürgerliste und in Ulrichsberg sitzt die Andere Liste Ulrichsberg bereits seit 1991 im Gemeinderat und will auch heuer wieder überzeugen.


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