Zwischen Pilzen und Würstel: Hermann feiert 5-jähriges Jubiläum

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Sevim Demir Sevim Demir, Tips Redaktion, 24.09.2021 10:15 Uhr

ULRICHSBERG. 2016 brachten Hermann und Thomas Neuburger die vegetarische Produktlinie Hermann auf den Markt, bei der Kräuterseitlinge zu Schnitzel, Würstel und Co. verarbeitet werden. In der europäischen Lebensmittellandschaft sind sie damit Marktführer. Für die Geschäftsführer aber kein Grund, in den nächsten Jahren die Füße stillzuhalten.

Aus Kräuterseitlingen, Reis, Hühnerei-Eiweiß, Rapsöl und Gewürzen entstehen mittels einfacher Zubereitungsschritte mittlerweile sechs vegetarische Produkte, zu denen vom Fleischliebhaber bis hin zu vegetarisch-kochender Mutter alle greifen. Für die Zukunft plant das mittlerweile 45-köpfige Hermann-Team neue Produktinnovationen sowie Schritte, um das seit Beginn an CO2 neutral geführte Unternehmen, noch nachhaltiger zu gestalten.

Noch mehr fleischlose Produkte

Burger Patties stehen für das Frühjahr 2022 in den Startlöchern, für Herbst denkt das Vater-Sohn-Duo in eine gänzlich neue Richtung: Aus den Kräuterseitlingen sollen Fisch-Filets entstehen. „Wir sehen Hermann als ein Lebensmittel der Zukunft, aber nicht nur wir, sondern auch die junge Generation. Unsere Produkte sollen nicht als Fleischersatz wahrgenommen werden, vielmehr sind sie eine neue Kategorie von Lebensmitteln“, sagt Thomas Neuburger, welcher vor fünf Jahren die Geschäftsführung neben seinem Vater Hermann übernommen hat. Aber nicht nur neue Produkte werden auf den Markt gebracht, auch das Liefergebiet möchten die Unternehmer erweitern. So ist etwa in Deutschland noch Luft nach oben. Ebenso steht Holland als Testmarkt an.

Ökologischer Fußabdruck

Was bleibt eigentlich nach der Ernte der Kräuterseitlinge übrig? Substratpackungen, die mit Myzel durchwachsen sind. Diese werden bislang für die Energiegewinnung mittels Biogasanlage und die Kompostierung genutzt. Im Substrat stecken wertvolle Rohstoffe – wie sich diese einsetzen lassen, daran forscht man in Zusammenarbeit mit der Johann-Kepler-Universität in Linz. Erste Ergebnisse zeigten, dass sich das Substrat für die Gewinnung von Citosan eignet. Mittelfristig haben sich Hermann und Thomas Neuburger mit einem Welser Unternehmen zusammengetan, um das Substrat als Basis für Insektenfutter heranzuziehen.

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