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ST. STEFAN-AFIESL. Ideen vor den Vorhang zu holen, die Regionen und Gemeinden stärken und Menschen zu vernetzen, ist das Ziel der Dialogtour „Meine Region – Heimat.Zukunft.Lebensraum.“ des Ministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus. Als eine der Beispielgemeinden, wo innovative Ideen bereits gelebt werden, präsentierte sich St. Stefan-Afiesl.

St. Stefan-Afiesls Bürgermeister Alfred Mayr stellte das Modellprojekt Stefansplatzerl einem breitenPublikum vor. (Foto: Foto: BMLRT/Paul Gruber)

Der Startschuss zu der Dialogtour, die noch in vier weitere Bundesländer führt, fiel in Gleisdorf in der Steiermark mit Ministerin Elisabeth Köstinger. Mit Hilfe dreier Schwerpunktthemen will das Ministerium peripher gelegene Regionen stärken und deren Potenziale ausbauen, nämlich durch die Reduktion von Flächenverbrauch und gleichzeitigen Bodenschutz, durch die Stärkung der regionalen Wirtschaft und Innovationsfähigkeit und die Stärkung der regionalen Daseinsvorsorge.

Ärmel hochkrempeln

Stellvertretend für die Gemeinde St. Stefan-Afiesl stellte Bürgermeister Alfred Mayr (ÖVP) das Projekt Stefansplatzerl einem breiten Publikum vor. Es gilt als eines der Vorzeigeprojekte gegen Flächenverbrauch und Leerstandsproblematik. Dort wurde das Dorfwirtshaus nach der Pensionierung des Wirtes quasi von den Bürgern selbst gekauft, zu Nahversorger, Wirtshaus und Café umgebaut und neu eröffnet.

Aber auch die Volksschule, die als Multifunktionsgebäude auch Kindergarten, den Mühlferdl, Wohnungen und die örtliche Nahwärmeanlage beherbergt, nannte er im Interview als Beispiel für die Schaffenskraft in seiner Gemeinde. „Wir warten nicht, bis uns jemand in Linz oder in Wien hilft, wir krempeln lieber selber die Ärmel hoch“, spielte er dabei auch auf die rege Bürgerbeteiligung an, die in St. Stefan-Afiesl bereits zur Gemeindekultur geworden ist.

Mehr Dialoge

Die Dialogtour des Ministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus macht im November, Dezember und Februar noch in Niederösterreich, Salzburg, Oberösterreich und Tirol Station.

Nähere Informationen zur Initiative „Meine Region“ und die Auftaktveranstaltung zur Dialogtour zum Nachsehen gibt‘s auf www.meine-regionen.at.


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