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ST. STEFAN-AFIESL. Bilanz über das vergangene Jahr zog die Hopfenbaugenossenschaft Neufelden bei der Generalversammlung in St. Stefan-Afiesl.

 (Foto: Hopfenbaugenossenschaft Neufelden)
(Foto: Hopfenbaugenossenschaft Neufelden)

Das Hopfenjahr 2021 war im Frühjahr sehr kalt und Ende Juni folgten sehr starke Hagelunwetter. Knapp die Hälfte der Gesamthopfenfläche von 168 Hektar war betroffen, davon 20 Hektar schwer. 17 Prozent des Rohhopfens waren verloren. Erfreulich war hingegen ein Zuwachs bei der Bitter-Rohhopfenmenge und ein deutliches Plus von 35 Prozent bei der Inhaltsstoffmenge (Alpha), welche den verminderten Ertrag etwas ausgleichen konnten. Dennoch konnten die Vertragsmengen in manchen Sorten nicht erfüllt werden. Die Auswirkungen der Hagelschäden auf die weiteren Vegetationsjahre sind noch unbekannt. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Gastvortrag von Markus Fösl über die Geschichte des Hopfenbaus im Mühlviertel.

Positiver Blick nach vorn

Die Nachfrage nach Mühlviertler Hopfen ist nach wie vor hoch, deshalb blickt die Hopfenbaugenossenschaft positiv in die Zukunft und auch eine Erweiterung bei Anbauflächen und Mitgliedsbetrieben wird unterstützt. Die Abnahme der zusätzlichen Hopfenmengen ist auf jedem Fall gesichert.


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