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BEZIRK ROHRBACH. 23 Gastronomen aus ganz Oberösterreich haben sich zusammengetan, um die Mitarbeiterwerbung gemeinsam zu stemmen. Mitten im ersten Pandemie-Jahr ließen sie die Plattform www.gastjobs.at vom Stapel.

Die Website ist dient Arbeitssuchenden in der Gastronomie als Bewerbungs- und Infoportal. (Foto: gastjobs.at)

Für Gastronomen war es vermutlich noch nie so schwierig wie jetzt, offene Stellen zu besetzen. Die Pandemie tat ihr Übriges zur Ausdünnung des ohnehin schon recht dünn besiedelten Mitarbeitermarktes. Viele wechselten in neue Branchen und so tut sich ein gewaltiges Loch auf.

Die von oberösterreichischen Gastronomen gegründete Jobplattform www.gastjobs.at soll es den aktuell 23 teilnehmenden Betrieben einfacher machen, Bewerber zu finden.

Herausforderung für alle

Die Idee, so Vereinsobmann Johannes Roither von der IG Gastro, entstand aus einer Einkaufsgemeinschaft heraus: „Wir haben bei unseren regelmäßigen Zusammenkünften im Laufe der Jahre festgestellt, dass das Thema Mitarbeiterakquise immer herausfordernder wird. Vor etwa vier Jahren kam dann der Entschluss, dass wir in Richtung Mitarbeiterbranding was machen wollen.“ Das bedeutet soviel, wie es den potenziellen Mitarbeitern so schmackhaft wie möglich zu machen, sich ausgerechnet in diesen Betrieben zu bewerben. „Wir schauten uns an, was ein Arbeitnehmer braucht, um sich bei uns wohlzufühlen, und zwar über die üblichen Benefits oder die Vier-Tage-Woche hinaus“, sagt Johannes Roither.

Niederschwelliger Zugang

Die Plattform macht es Interessenten möglich, direkt am Handy eine perfekte Bewerbung abzuschicken. Außerdem kann jeder der teilnehmenden Betriebe, die sich vom Mühlviertel bis in den Zentralraum und nach Niederösterreich erstrecken, digital besucht werden. Dort erfährt man auf einen Blick, welche Jobs offen sind, wie der jeweilige Betrieb beispielsweise mit Trinkgeld umgeht oder auch, welche Aktivitäten das Team gemeinsam macht. „Immer mehr suchen unsere Mitarbeiter nämlich nicht einfach nur einen Job, sondern verstehen sich eher als große Familie. Und damit können wir dann auch bei Bewerbern punkten“, ist sich Roither sicher.


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