Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ROHRBACH-BERG. Die Aufschüttung bei der Fadingerstraße hat die Anwohner in Sorge versetzt: Befürchtet wird eine Durchzugsstraße zur Bundesstraße oder auch, dass die Anlieferung für das geplante Biomasseheizwerk hier erfolgen soll. Die Gemeinde beruhigt und klärt auf.

Die parkenden Autos in der Harrauer Straße sind der Gemeinde schon lange ein Dorn im Auge. Mit dem Neubau der drei Wohnhäuser entsteht mehr Platz, der jenen zugute kommen soll, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. (Foto: Gahleitner)

„Die Fadingerstraße ist sicher nicht gedacht als Durchzugsstraße. Wir wollen mit der Dammaufschüttung und Schotterung eine Geh- und Radwegverbindung zum Fachmarktzentrum schaffen. Das Fahrverbot bleibt aber bestehen“, bestätigt Vizebürgermeister Franz Hötzendorfer, der auch Obmann des Ausschusses für Verkehrsangelegenheiten ist. Die Anlieferung zum Biomasseheizwerk in Harrau, das nächstes Jahr errichtet werden soll, wird über den Pendlerparkplatz beim Möbelix, parallel zur Bundesstraße, erfolgen.

Für das Heizkraftwerk selbst läuft aktuell das Stellungnahmeverfahren. Geht alles glatt, soll im Herbst dazu der endgültige Gemeinderatsbeschluss erfolgen und im Frühjahr mit dem Bau begonnen werden. Das Biomasseheizkraftwerk ist für 15.000 m³ Hackschnitzel und vorerst für neun Megawatt Leistung konzipiert. „Das Rohrbacher Krankenhaus, sämtliche Schulen, Privathäuser entlang der Strecke und natürlich das neue Hallenbad sollen damit beheizt werden“, verrät Hötzendorfer. Gerade wegen dem Hallenbad, das im Winter 2023 in Betrieb geht, steht man auch unter Zeitdruck.

Massive Grabungsarbeiten

Jedenfalls stehen in der Bezirkshauptstadt massive Grabungsarbeiten bevor. Die Fernwärmeleitung soll auch gleich in der Linzer Straße verlegt werden, da dort ohnehin im nächsten Jahr die Arbeiten für den Kreisverkehr bei der Haiderkreuzung laufen und die Verkehrssituation umgekrempelt wird.

Mehr Platz in der Harrauer Straße

Bauarbeiten sind auch in der Harrauer Straße geplant: Hier werden die Wohnhäuser der Neuen Heimat durch neue Gebäude, die etwas unterhalb errichtet werden, ersetzt. „Begonnen wird aber frühestens 2024. Statt den bisher 26 Wohnungen entstehen dann 56 Einheiten in drei Wohnblöcken“, berichtet der Vizebürgermeister. Der dadurch frei werdende Platz in der Harrauer Straße kommt Radfahrenden und Fußgängern zugute, ergänzt Hötzendorfer. Er ist überzeugt, dass allein durch Mehrzweckstreifen die Geschwindigkeit gedrosselt wird.

Mehr Sicherheit für Fußgänger werden auch die beiden Übergänge beim Kindergarten Berg und auf Höhe der ehemaligen Rohrbacher Bezirkshauptmannschaft bringen, die vom Gemeinderat einstimmig beschlossen wurden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden