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ST. MARTIN. Ein Ort der Begegnung, in dem vom jüngsten Gemeindebürger bis zum Senior jeder seinen Platz findet, wurde mit dem Neubau am St. Martiner Marktplatz geschaffen.

Bischof Manfred Scheuer segnete die Kreuze und das neue Gebäude. (Foto: Gahleitner)
  1 / 4   Bischof Manfred Scheuer segnete die Kreuze und das neue Gebäude. (Foto: Gahleitner)

Pfarre, Musikverein und Raiffeisenbank sind hier unter einem Dach vereint und feierten dementsprechend am Sonntag auch miteinander Eröffnung. „Wir wollen jetzt das Gemeinschaftsgebäude gut mit Leben füllen und neue Wege, neue Chancen und Synergien sehen, um den Neubau vielfältig zu nutzen“, betonte Bürgermeister Manfred Lanzersdorfer in seiner Eröffnungsrede. Während sich Musikvereinsobmann Matthias Hagenauer freut, ein neues Gebäude im Marktzentrum zu beziehen, nachdem 151 Jahre lang in verschiedensten bestehenden Räumlichkeiten musiziert und geprobt wurde, hob Werner Gruber die Vielfalt im Pfarrleben hervor. „400 Personen in etlichen Gruppierungen nutzen das Pfarrheim. Jetzt haben wir einen Mittelpunkt bekommen, den sich alle gewünscht haben.“

Wie in einer Studenten-WG

Für Franz Erlinger, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Region Neufelden, hat sich schon in den ersten Wochen gezeigt, dass das Zusammenleben gut funktioniert. „Wir fühlen uns wie in einer Studenten-WG“, meinte er. Auch Landeshauptmann Thomas Stelzer lobte das von Architekt Andreas Fiereder (Two in a Box) geplante Gemeinschaftsobjekt als „schönes Signal des Miteinanders“. „Es braucht Geld, aber auch Anpacker und Gestalter, die man alle in diesem Gebäude findet“, sagte Stelzer, ehe er sich, so wie die vielen Eröffnungsgäste, ein Bild von den Räumlichkeiten machte.

Kunst am Bau

Künstlerischer Blickfang ist das sieben Meter hohe, durch zwei Stockwerke verlaufende Wandtatoo von Thomas Paster. Der Maler und Zeichner hat den Heiligen Martin künstlerisch interpretiert und ihn mitsamt Pferd in die Mühlviertler Landschaft mit seinen Straßen- und Wasserwegen gestellt.


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