Kaum junge Arbeitslose im Bezirk Rohrbach
BEZIRK ROHRBACH. 65 junge Leute sind aktuell beim AMS Rohrbach als arbeitslos gemeldet. Sie können aus vielen offenen Stellen oder Lehrstellen schöpfen.

„Jugendarbeitslosigkeit ist im Bezirk Rohrbach überhaupt kein Thema“, bekräftigt AMS-Geschäftsstellenleiterin Doris Steiner. So sind etwa 213 Lehrstellen verfügbar – diesen gegenüber stehen 58 Lehrstellensuchende. „Wir sind froh über jeden Jugendlichen, der sich bei uns meldet. Dann können wir im ein Angebot machen oder auch einfach die Interessen und Stärken herausfinden“, lädt Steiner ein. Sie fügt hinzu, dass es eine Vielzahl an neuen Lehrberufen gibt, die viele noch gar nicht auf dem Schirm haben. Denn nach wir vor dominieren die klassischen Lehrberufe. „Wir haben gute Betriebe, die eine breite Ausbildung möglich machen“, betont die AMS-Leiterin.
Merkbar ist, dass junge Leute weniger Stunden arbeiten wollen, „sie kommen mit 30 oder 25 Stunden aus. Die Jungen sind keineswegs faul – sie wollen arbeiten, aber nicht mehr zu allen Bedingungen, die früher vielleicht akzeptiert wurden“, sagt Steiner.
Budgetkürzung
Für nächstes Jahr steht beim AMS eine Budgetkürzung ins Haus, vor der die Arbeiterkammer bereits gewarnt hat. Die AK sieht vor allem die Beschäftigung junger Menschen gefährdet. Steiner klärt auf: „Die Kürzung betrifft das Schulungsbudget, hier wird es etwa weniger Plätze geben.“ Sie ist aber zuversichtlich, dass „sich die neue Regierung zur Arbeitsmarktpolitik bekennt.“


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