ROHRBACH-BERG. Mit 2,4 Prozent liegt die Arbeitslosenquote im Bezirk Rohrbach in etwa so hoch wie im Vorjahres-März. Damit bleibt die Arbeitslosigkeit niedrig, was die Stabilität der regionalen Betriebe trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bestätigt.

609 Personen – und damit um elf Personen weniger als im März 2025 – waren per Ende März als arbeitslos beim Arbeitsmarktservice (AMS) Rohrbach gemeldet. Das bedeutet eine Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent. In ganz Oberösterreich betrug diese 5,5 Prozent, österreichweit 7,5 Prozent.
Ältere Arbeitslose bleiben Herausforderung
„Die größte Herausforderung besteht weiterhin bei Personen über 50 Jahren, die die größte Gruppe unter den arbeitslosen Personen bilden“, sagt AMS-Geschäftsstellenleiterin Doris Steiner. Aktuell sind 219 über 50-Jährige arbeitslos. Generell bleibe die Arbeitslosigkeit im Bezirk Rohrbach auf niedrigem Niveau, ergänzt Steiner.
Doppelt so viele Lehrstellen wie Suchende
Am Lehrstellenmarkt gibt es fast doppelt so viele offene Lehrstellen wie Lehrstellensuchende. Von den 121 Lehrstellensuchenden können neun sofort eine Lehre beginnen, die anderen haben sich während des Schuljahres für einen Lehrbeginn nach diesem Schuljahr beim AMS Rohrbach gemeldet. Ebenso ist der Großteil der offenen Lehrstellen ab Sommer/Herbst 2026 zu besetzen, lediglich 15 Lehrstellen sind sofort verfügbar.Derzeit besuchen zudem 273 Personen eine vom AMS finanzierte Aus- oder Weiterbildung, um die Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen.


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