Sparkasse Mühlviertel-West: Auch wenn nicht alles nach Plan läuft. Die Finanzierung hält.
ROHRBACH. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden gewinnt 2026 weiter an Dynamik. Die Sparkasse Mühlviertel-West (SMW) verzeichnet 2026 eine stark steigende Nachfrage nach Wohnbaufinanzierungen. Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Terink und Bereichsleiter Mario Wolfesberger erklären, warum eine gute Finanzierung weit über Zinssatz und Kreditrate hinausgeht und weshalb gerade bei einem komplexen Projekt wie dem Hausbau auch das Unvorhergesehene in der Beratung von Anfang an mitgedacht wird.

„Der Wunsch nach Wohneigentum ist im Mühlviertel sehr stark verankert. Wir merken heuer deutlich, dass sich wieder mehr Menschen konkret mit Bauen, Kaufen oder Sanieren beschäftigen“, sagt Terink. „Unsere Aufgabe als Finanzierungspartner ist es dabei, nicht nur zu betrachten, was heute möglich ist. Eine gute Finanzierung muss langfristig zum Leben der Menschen passen.“
Ein Hausbau ist kein Projekt vom Reißbrett
Denn zwischen dem ersten Plan und dem Einzug liegen bei einem Hausbau viele einzelne Schritte. Und eine Vielzahl an Beteiligten. Planung, Behördenwege, Gewerke, Materiallieferungen, technische Entscheidungen und nicht zuletzt persönliche Wünsche müssen zusammenspielen.
Dass sich im Laufe eines solchen Projekts Rahmenbedingungen verändern, ist daher nichts Ungewöhnliches. Materialien können später geliefert werden, eine ursprünglich vorgesehene Lösung wird durch eine andere ersetzt oder während der Bauphase zeigt sich zusätzlicher Handlungsbedarf.
Auch Preise oder persönliche Vorstellungen können sich verändern, wenn aus einem Plan Stück für Stück ein tatsächliches Zuhause entsteht. Dabei geht es nicht um die Frage, wer für eine Veränderung verantwortlich ist. Vielmehr liegt es in der Natur eines komplexen Projekts, dass nicht jeder einzelne Schritt Monate oder Jahre im Voraus exakt vorhersehbar ist.
Genau hier setzt für Wolfesberger eine vorausschauende Finanzierungsberatung an. „Wir planen eine Finanzierung nicht ausschließlich für den Fall, dass vom ersten Tag bis zur Fertigstellung alles exakt so läuft wie ursprünglich angenommen“, erklärt Wolfesberger.
„Ein Hausbau hat viele bewegliche Teile. Deshalb besprechen wir mit unseren Kunden auch die Frage: Was wäre, wenn sich während des Projekts etwas verändert? Wer darauf finanziell vorbereitet ist, kann mit solchen Situationen wesentlich entspannter umgehen.“
Nicht nur die Rate zählt
Eine solide Wohnfinanzierung beginnt deshalb mit einem möglichst realistischen Blick auf das gesamte Vorhaben. Zu den eigentlichen Bau- oder Kaufkosten kommen Nebenkosten, mögliche Zusatzaufwendungen und je nach Projekt weitere Investitionen.
Gleichzeitig gilt es, verfügbare Eigenmittel und Fördermöglichkeiten zu berücksichtigen. Ein wesentlicher Faktor ist auch das Einkommen. Die Finanzierung sollte auf dem heute gesicherten Einkommen aufbauen und nicht davon abhängig sein, dass sich erhoffte Einkommenssteigerungen in Zukunft tatsächlich realisieren.
Hinzu kommen die Wahl einer passenden Laufzeit, nachvollziehbare Vertragsbedingungen und vor allem ausreichende finanzielle Reserven. „Ein Puffer ist kein Geld, das unnötig herumliegt. Er ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Planung“, betont Wolfesberger.
„Wenn während des Baus eine zusätzliche Ausgabe entsteht, sollte diese nicht gleich die gesamte Finanzierung ins Wanken bringen. Genau deshalb schauen wir uns ein Projekt in der Beratung umfassend an und versuchen, realistische Reserven einzuplanen.“ Auch die Auszahlungen können entsprechend dem Baufortschritt gestaltet werden.
Fördermöglichkeiten werden berücksichtigt und die Finanzierung auf die jeweilige Lebenssituation abgestimmt. Entscheidend sei dabei, dass Kunden ihre Finanzierung verstehen und wissen, welche Spielräume sie haben.
Verschiedene Szenarien mitdenken
Eine Wohnfinanzierung begleitet Menschen oftmals über Jahrzehnte. In dieser Zeit verändert sich nicht nur ein Bauprojekt, auch das Leben selbst bleibt nicht stehen. „Bei einer langfristigen Finanzierung dürfen wir nicht ausschließlich den heutigen Tag betrachten“, sagt Terink.
„Wir müssen gemeinsam darüber nachdenken, wie eine Finanzierung auch dann gut funktionieren kann, wenn sich Rahmenbedingungen verändern. Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass man davon ausgeht, es werde niemals etwas Unvorhergesehenes passieren. Sicherheit entsteht dadurch, dass man darauf vorbereitet ist.“
Gerade darin sieht die Sparkasse Mühlviertel-West einen wesentlichen Teil persönlicher Beratung. Es gehe nicht darum, jedes denkbare Ereignis vorherzusagen. Das wäre bei einem Hausbau ebenso unrealistisch wie im Leben selbst. Es gehe vielmehr darum, eine ausreichend stabile Basis zu schaffen.
Wohnbauabend in Rohrbach-Berg
Wer sich derzeit mit dem eigenen Bau-, Kauf- oder Sanierungsprojekt beschäftigt, kann sich auch persönlich informieren.
Am Dienstag, 13. Oktober, lädt die SMW um 19 Uhr zum Wohnbauabend in Rohrbach-Berg. Die Teilnahme ist nach verpflichtender Anmeldung kostenlos. Unter dem Motto „Stark finanzieren. Intelligent bauen.“ informieren Experten der SMW über Finanzierungsmöglichkeiten, Zinsaussichten, Versicherungen und Förderungen.
Dreihans gibt Einblicke in aktuelle Trends, Materialien, Kosten und durchdachte Wohnformen. Loxone zeigt, welche Möglichkeiten Smart-Home-Lösungen bei Neubau und Sanierung bieten.








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