Kleinzell freut sich über 5.000 Besucher bei der Ortsbildmesse und super Feedback
KLEINZELL/OÖ. Trotz des Regens als Spielverderber war die Ortsbildmesse am vergangenen Sonntag in Kleinzell „absolut erfolgreich und bereichernd“, resümiert Bürgermeister Klaus Falkinger. Rund 5.000 Besucher kamen ins Obere Mühlviertel, um sich inspirieren und unterhalten zu lassen.

Beim Rundgang durch den Ort zu den einzelnen Ausstellern erlebten die Gäste aus Nah und Fern, wie lebenswerte Gemeinden entstehen. „Es war eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und neuen Ideen und dafür, Synergien zu nutzen“, berichtet Falkinger. Vertreten war auch das Netzwerk Zukunftsorte, das Besucher von Vorarlberg bis Kärnten nach Kleinzell brachte.
Die Kleinzeller haben überdies ein abwechslungsreiches Bühnen- und Rahmenprogramm auf die Beine gestellt und für das leibliche Wohl bestens gesorgt. „Wir haben sehr positives Feedback bekommen. Ein großer Dank gilt allen Ehrenamtlichen und Vereinen, die zum Gelingen beigetragen haben“, freut sich der Ortschef.
Ortsbildpreise vergeben
Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner mischte sich ebenfalls unter die Gäste und zeigte sich beeindruckt von den Präsentationen. „Die oö. Ortsbildmesse macht erfolgreiche Projekte sichtbar und zeigt, wie vielfältig und zukunftsorientiert die Dorf- und Stadtentwicklung in Oberösterreich gestaltet wird.“ Bei der Veranstaltung wurde auch der oö. Ortsbildpreis an besonders innovative und vorbildhafte Projekte der Dorf- und Stadtentwicklung verliehen. Landessieger 2026 ist Schenkenfelden mit dem Projekt „Marktschank – unser GH in Schenkenfelden“. Die Viertelsiege gingen an Geboltskirchen, Waldkirchen am Wesen, Schönau im Mühlkreis und St. Ulrich bei Steyr. Erstmals konnten die Oberösterreicher zudem online über ihren Favoriten abstimmen. Den Publikumspreis sicherte sich Schönau im Mühlkreis.
„Die Siegerprojekte könnten unterschiedlicher kaum sein – und genau das zeigt die Stärke unserer Dorf- und Stadtentwicklung. Es gibt nicht die eine Lösung für lebenswerte Gemeinden. Entscheidend sind Ideen, die zum jeweiligen Ort passen, die Bevölkerung einbinden und dauerhaft einen Mehrwert schaffen“, sagte Achleitner.








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