Arbeitslosigkeit bei jungen Frauen nimmt im Bezirk Rohrbach zu
ROHRBACH-BERG. Auch wenn die Arbeitslosenquote mit 2,1 Prozent im Bezirk Rohrbach die niedrigste in ganz Oberösterreich ist, gab es erneut eine große Steigerung gegenüber dem Vorjahres-Oktober.

Nach dem September weist der Bezirk Rohrbach auch im Oktober mit 9,6 Prozent die größte Steigerung der Arbeitslosenquote in Oberösterreich auf, informiert Doris Steiner, Geschäftsstellenleiterin des AMS Rohrbach. „Wie in ganz Österreich ist die Arbeitslosigkeit auch in unserem Bezirk weiblich: Es sind um 47 Frauen mehr arbeitslos als im Vorjahres-Oktober, dafür um ein Mann weniger.“ Betroffen sind vor allem jüngere Frauen unter 25 Jahren. „Sie haben entweder im September eine Ausbildung begonnen und im Oktober bereits wieder abgebrochen, oder im September eine Ausbildung ordnungsgemäß abgeschlossen. Beide Gruppen melden sich dann beim AMS als arbeitslos“, sagt Steiner. Zudem verzeichne das AMS Rohrbach wieder einen Zugang an jungen ukrainischen Staatsangehörigen.
530 offene Stellen
In absoluten Zahlen waren per Ende Oktober in Rohrbach 527 Personen arbeitslos – um 46 Personen mehr als im Oktober 2025. Diesen gegenüber stehen 530 offene Stellen, die von den Rohrbacher Betrieben dem AMS gemeldet wurden. Die AMS-Leiterin meint dazu: „Die Kunst liegt darin, die richtigen Menschen auf die passenden Stellen zu vermitteln: sei es aufgrund vorhandener Ausbildungen, Kompetenzen und Mobilität der Menschen.“ Derzeit besuchen 300 Personen eine vom AMS finanzierte Aus- oder Weiterbildung, um ihre Kompetenzen zu erweitern.








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