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ANDORF. Zu einem kuriosen Einsatz mit weitreichenden Folgen wurde die Feuerwehr Andorf am Abend des 28. Januar alarmiert: Eine Andorferin wollte nach einem Besuch am Friedhof noch Kerzen in einer Mülltonne entsorgen, als sich ihr Fahrzeug von selbst in Bewegung setzte und mehr als 150 Meter die Friedhofstraße hinunterraste.

Fotos: FF Andorf
  1 / 3   Fotos: FF Andorf

Aus bisher unbekannter Ursache setzte sich das Fahrzeug - trotz angezogener Handbremse - von selbst auf der abschüssigen Straße in Bewegung. Nach etwa 150 Meter touchierte der Pkw eine Fahrbahnbegrenzung aus Beton und prallte bei der unterhalb querenden Konrad-Meindl-Straße frontal gegen eine Gartenmauer. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr geborgen. Im Zuge der Fahrzeugbergung wurde festgestellt, dass ausgetretenes Öl über den Gusterbachkanal in die Pram gelangt war. Daher wurde in Absprache mit der Bezirkshauptmannschaft Schärding flussabwärts eine Ölsperre errichtet. Personen kamen bei dem Unfall keine zu Schaden. Der Pkw wurde erheblich beschädigt, eine Umweltbeeinträchtigung konnte durch die getroffenen Maßnahmen verhindert werden.


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