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SCHÄRDING. In den letzten Jahren war es glücklicherweise eher ruhig für die Feuerwehren des Bezirkes, aber es kommt natürlich immer wieder zu Einsätzen an den Weihnachtsfeiertagen.

Symbolbild: Wodicka
Symbolbild: Wodicka

Neben „normalen“ Einsätzen sind natürlich immer wieder Brände, ausgelöst durch offenes Feuer wie Adventkranzkerzen, Kerzen oder Sternspritzer am Christbaum, zu bewerkstelligen. „Auch Silvester mit den Raketen darf man nicht unterschätzen. Hier ergibt sich auch ein großes Gefahrenpotential“, erklärt Markus Furtner, Presseverantwortlicher des Bezirksfeuerwehrkommandos.

Erhöhte Brandgefahr

Im Bereich der Christbäume steigt die Gefahr mit der zunehmenden Austrocknung des Baumes. „Am 24. ist der Baum noch ,frisch', wenn jedoch Anfang Jänner eine Kerze zu nahe am Ast ist, brennt der Baum wie Zunder“, so Furtner. Wenn man den Baum auf eine nicht brennbare Unterlage stellt, offenes Feuer keine Sekunde aus den Augen lässt und nebenbei einen Kübel mit Wasser oder auch einen Handfeuerlöscher hat, kann im Normalfall nicht viel passieren. „Nach dem Ablöschen der Kerzen aber immer auch noch in periodischen Abständen nachkontrollieren. Und: Fast keine Gefahr geht von elektrischer Christbaumbeleuchtung aus, die wäre da natürlich am besten“, gibt der Experte zu bedenken.

Was ist zu tun, wenn der Baum brennt

Wenn es einmal doch zu einem Brand kommt, ist die schnelle Alarmierung der Feuerwehr ganz wichtig. Dann – wenn man sich selbst nicht in Gefahr begibt – noch Löschversuche vornehmen und die Einsatzkräfte einweisen. „Wenn der Brand vor unserem Eintreffen gelöscht wird, ist das super. Wir kontrollieren dann noch mit der Wärmebildkamera nach, ob wirklich alle Glutnester abgelöscht wurden“, sagt Furtner abschließend.


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