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SCHÄRDING. 2016 verzeichnete das Landeskrankenhaus Schärding eine der höchsten Geburtenzahlen (460) der vergangenen 17 Jahre. Auch 2017 hat sich dieser Trend mit 459 Geburten fortgesetzt. Die individuelle Betreuung und vor allem die familiäre Atmosphäre punkten bei den werdenden Eltern. „Lediglich 114 Kinder wurden dabei mittels Kaiserschnitt entbunden. Das entspricht einer Rate von 24,8 Prozent. Damit gelang es uns anhaltend seit 2014 möglichst viele normale vaginale Geburten durchzuführen“, informiert Gynäkologe Thomas Puchner, Leiter der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe.

459 Babys kamen am LKH Schärding zur Welt. Foto: Wodicka
  1 / 3   459 Babys kamen am LKH Schärding zur Welt. Foto: Wodicka

Aspekte wie familiäre Atmosphäre, Ruhe, persönliche Beratung, fachärztliche Expertise bei jeder Geburt, kinderfachärztliche Betreuung mit entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen im Wochenbett, Service sowie ein freundliches Ambiente werden am LKH Schärding großgeschrieben. „Wir legen hohen Wert auf die individuelle und persönliche Betreuung unserer Patientinnen. Sich gut aufgehoben wissen und die Regionalität zum Wohnort – das sind für viele Mütter entscheidende Faktoren bei der Wahl des Krankenhauses. Viele werdende Mütter aus dem benachbarten Bayern schätzten auch 2017 die Vorzüge unserer familiären Abteilung“, freut sich der Abteilungsleiter, der auch für diese Eltern eine wohnortnahe Versorgung anbieten möchte.

Zahlreiche Angebote vor, während und nach der Geburt

Rundumbetreuung bedeutet für das Experten-Team eine bestmögliche Beratung und Betreuung vor der Geburt (z.B. Geburtsvorbereitungskurse), während des Klinikaufenthaltes und natürlich auch entsprechende Serviceleistungen nach der Geburt. In diesen Kursen lernen die Mütter bereits die Hebammen kennen und es wird Vertrauen aufgebaut. Durch diesen Kontakt entsteht eine Verbindung, die viele werdende Mütter darin bestärkt, ihr Baby im LKH Schärding zur Welt zu bringen. Ein großer Publikumsmagnet sind auch die zweimal jährlich stattfindenden Storchencafés oder das Babyschwimmen. Seit 2017 ist es auch möglich die persönliche Hebammenbetreuung (vor allem auch nach der Geburt) mit den Krankenkassen abzurechnen.

Buben haben die Nase vorn

Mengenmäßig hatten die Buben im Jahr 2017 die Nase vorn: Insgesamt waren es 219 Mädchen und 240 Buben – davon zwei Zwillinge – die an der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am LKH Schärding zur Welt kamen. Bei den Mädels belegte Anna (Zwölf) in der Hitliste der Vornamen klar Platz Eins, gefolgt von Hannah (Acht), Sophie, Valentina sowie Marlene (jeweils Sieben). Die beliebtesten Namen bei den Buben waren Maximilian (Neun), dicht gefolgt von Alexander, Elias und Felix (jeweils Acht). Der geburtenstärkste Monat war der Oktober mit 46 Babys und der geburtenstärkste Tag am 28. Juli, wo gleich fünf Babys das Licht der Welt erblickten. Am 24. Dezember wurden Benedikt und Samuel geboren. Die meisten Mütter, die ihr Kind am LKH Schärding zur Welt brachten, stammen aus den Orten Schärding (52), Andorf (41) dem benachbarten Bayern (41) und Münzkirchen (29). Aus den Bezirken Ried, Grieskirchen und Braunau kamen 27 Mütter ins Schärdinger Spital.


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