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BEZIRK SCHÄRDING. Welche Gefahren lauern im Straßenverkehr? Wie kann ich mich für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar machen? Wie lange ist der Bremsweg eines Autos? Diesen und vielen weiteren Fragen widmeten sich im vergangenen Jahr exakt 636 Kinder aus dem Bezirk Schärding im Rahmen der ÖAMTC-Verkehrssicherheitsprogramme. 

636 Kinder aus dem Bezirk Schärding nahmen an ÖAMTC-Verkehrssicherheitsprogrammen teil. (Foto: ÖAMTC)

Wenn sich Kinder und Jugendliche heutzutage im Straßenverkehr bewegen, so sind sie mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: E-Bikes, Fahrräder, Scooter, Autos, Busse und natürlich auch Fußgänger gilt es im Auge zu behalten.  „Wir setzen mit unseren Verkehrssicherheitsprogrammen bereits im Kindergartenalter an und führen die Kleinen auf spielerische Art und Weise an sicheres Verhalten im Straßenverkehr heran.  Auch in den folgenden Schulstufen sind unsere Verkehrserzieher und Juristen mit speziell abgestimmten Programmen regelmäßig präsent“, erklärt Petra Riener, Leiterin der ÖAMTC-Verkehrssicherheit in Oberösterreich.

Toter Winkel

Exakt 636 Kinder im Bezirk Schärding besuchten im Jahr 2019 eines der drei Verkehrssicherheitsprogramme , die der ÖAMTC Oberösterreich anbietet und die vom Land Oberösterreich und der AUVA unterstützt werden. „Beinahe jährlich passen wir mittlerweile die jeweiligen Inhalte den neuen Gegebenheiten an. Aufgrund der vielen Unfälle werden wir außerdem in wenigen Monaten ein weiteres Programm anbieten. In diesem gehen wir im Detail auf den Toten Winkel ein“, so Riener.

Verkehrssicherheit 

Ab Februar veranstaltet der ÖAMTC Informationsabende, die in Kindergärten im Rahmen von Elternabenden durchgeführt werden, zu denen aber auch Oma und Opa sowie alle Interessierten eingeladen sind. „Erwachsene sind Vorbilder für ihre Kinder und diese Rolle nehmen sie auch im Straßenverkehr ein. Wir erarbeiten gemeinsam Tipps und Tricks, wie sie ihre Kinder am Weg im Straßenverkehr am besten begleiten. Es werden außerdem auch unterschiedliche Themen zur Mobilität von Kindern behandelt, wie zum Beispiel Kindersicherung im Auto, der Weg zur Schule und auch rechtliche Aspekte“, meint Riener.


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