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ST. ROMAN. Ein volksmusikalischer Leckerbissen ging kürzlich im schönen Ambiente beim „Scherrerwirt“ in St. Roman über die Bühne: Die „Innviertler Zitherfreunde“ waren zu Gast. Der Abend stand unter dem passenden Motto „Konzert der 1000 Saiten“.

 (Foto: Gruber)
(Foto: Gruber)

13 Zithern, zwei Gitarren und ein Kontrabass sorgten für einen kurzweiligen Abend mit authentischer Volksmusik. Das Ensemble spielte Walzer, Märsche, Polkas und Potpourris. Der älteste Zitherspieler war Johann Schmidleitner (91). Ein musikalisches „Gustostück“ war „Der dritte Mann“, die erfolgreichste Komposition des berühmten Wiener Zitherspielers Anton Karl Karas. Willi Reiser und die aus dem bayerischen Ruhstorf stammende Roswitha Fuchs-Kiefl brillierten mit ihren Gesangseinlagen. Durch den Abend führte Franz Bauer „Bauschi“ in Mundart. Die musikalische Leitung stand in den bewährten Händen von Kapellmeister Thomas Molnar. Organisiert hatte das Konzert Ensemblemitglied Hannes Kalchgruber aus St. Roman.

Den Innviertler Zitherfreunden ist es ein besonderes Anliegen, dass ehrliche, authentische Volksmusik nicht in Vergessenheit gerät. Gerade beim Abend in St. Roman haben sie wieder bewiesen, mit welcher Leidenschaft sie ihre Instrumente spielen, und gaben ihre Darbietungen auf der Bühne zum Besten. Die Gäste applaudierten sich noch zwei Zugaben für das tolle breit gefächerte Programm.


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