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Schärding. Der Schärdinger Dominik Rager schlüpfte für die Dreharbeiten von „Doll und der Tote vom Untersberg“ erstmals in die Komparsenrolle eines Bösewichtes.

Dominik Rager schlüpfte für den Film „Doll und der Tote vom Untersberg“ in die Rolle eines Janitscharen.
Gedreht wurde zwei Tage lang im Festspielhaus in Salzburg. Als besondere Voraussetzung musste man bei dieser Komparsenrolle schwindelfrei sein, denn es galt auf ein Baugerüst zu klettern. Rager erhielt die Rolle eines Janitscharen (Leibwächter des Sultans im Osmanischen Reich) und war Teil eines 40-köpfigen Teams. „Der erste Drehtag war sehr anstrengend aber auch interessant, weil es sich bei der gedrehten Sequenz um eine Schlüsselszene des Films handelt. Wir mussten den ganzen Drehtag auf dem Gerüst verbringen, das zudem auch noch wackelig war“, erklärt Rager. Am zweiten Drehtag mussten die Janitscharen in Großaufnahme direkt vor der Kamera das Gerüst besteigen. „Die zwei Tage waren sehr lehrreich. Der Kontakt zu den Schaupielern wie Max Müller und Florian Teichmeister war sehr persönlich. Ich konnte mir ein paar Tipps von den beiden hinsichtlich Schauspielerei holen“, freut sich Rager. Im Mai gehen dann die Dreharbeiten für SOKO Kitzbühel weiter, wo Rager bereits als Komparse im Einsatz war. „Ich werde wieder dabei sein und vielleicht wird man mich ja mal als Leiche im Fernsehen sehen“, so Rager. Karriere mit Imagefilm auf nächstes Level bringen Weil das Komparsendasein aber auf Dauer etwas eintönig wird, möchte Rager seine Schauspielkarriere mit einem Imagefilm (ShowReel) vorantreiben. In den nächsten drei Wochen finden dazu Dreharbeiten in Schärding statt. Das Drehbuch dazu hat Rager selbst geschrieben. Gefilmt werden verschiedene Szenen wie eine Verfolgungsjagd bei Dunkelheit, ein Verhör in einem Büro, Luftaufnahmen vom Flugzeug aus oder auch eine Liebesszene. „Beim Show Reel sollen verschiedene Emotionen abgedeckt werden, damit ich viele Facetten meiner Person zeigen kann“, erklärt der Schärdinger. Mit dem Imagefilm möchte sich Rager für Sprechrollen bei Regisseuren und Agenturen bewerben.

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