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ANDORF. In Europa werden immer noch mehr Lebensmittel weggeschmissen als importiert werden. Sage und schreibe 153 Millionen Tonnen Nahrung landen jährlich in der Tonne.

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Wer auf der Suche nach einem guten, sinnvollen Neujahrsvorsatz ist, könnte sich um einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln bemühen. Landesrätin Michaela Langer-Weninger hat sich für 2023 jedenfalls fest vorgenommen, dieses Thema stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Sie erklärt: „Die Lebensmittelverschwendung zu stoppen, zahlt sich aus – sowohl für den einzelnen Haushalt, als auch für unser Klima. Wäre der weltweite Lebensmittelabfall ein eigener Staat, hätte er nach China und den USA den drittgrößten Treibhausgasausstoß.“ Und weiter: „Österreichische Privathaushalte verlieren durch die Lebensmittelverschwendung jährlich zwischen 250 bis 800 Euro.“

Resteessen to go

Ein Beispiel für den richtigen Umgang mit Lebensmitteln ist die Landwirtschaftliche Fach- und Berufsschule Andorf. Denn hier werden keine Lebensmittel weggeschmissen. Übrig gebliebene Speisen aus der Lehr- oder Wirtschaftsküche können sich die Schüler mit nach Hause nehmen.


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