Bei Missachtung des Sportverbotes droht Streichung der Förderungen
BEZIRK SCHÄRDING. Durch die Corona-Krise steht im Bezirk Schärding der Sport für eine Zeit still. „In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen haben der ÖFB und die Landesverbände die Entscheidung getroffen, ihren gesamten Spielbetrieb ab sofort bis auf weiteres auszusetzen.

„Betroffen davon sind alle Spiele mit Ausnahme jener der Fußball-Bundesliga der Männer sowie der Nationalteams“ – so lautete die Aussendung des Oberösterreichischen Fußballverbandes. Obwohl zunächst den Vereinen freigestellt wurde, ob sie die Trainingseinheiten durchführen, haben viele Vereine aus dem Bezirk sofort reagiert und den Trainings- und Spielbetrieb – sowohl für die Erwachsenen und Jugendlichen – für eine Weile eingestellt. Ob die Meisterschaft im Fußball-Unterhaus überhaupt zu Ende gespielt werden kann, steht noch in den Sternen. Dennoch haben viele Trainer ihren Schützlingen Trainingspläne geschickt, welche die Jungs abarbeiten sollen, denn falls die Saison fortgesetzt wird, sollen alle fit sein.
Keine Förderungen
Aber nicht nur der Fußball macht eine Pause, auch andere Organisationen, wie Turn- oder Tennisvereine haben im Moment ihre Pforten geschlossen. Vereinen, die sich dem Sportverbot widersetzen, drohen massive Strafen. Vizekanzler Werner Kogler hat diese davor gewarnt, dass bei Missachtung Förderungen gestrichen werden.


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