Stichwahl färbt Riedau und Raab um – Schärding bleibt wie gehabt schwarz
BEZIRK SCHÄRDING. In den Gemeinden Raab und Riedau sind nicht nur neue Bürgermeister im Amt, sondern auch die Farbe der beiden Gemeinden hat sich damit geändert. Die Bezirkshauptstadt bleibt weiterhin in ÖVP-Hand.

Rotes RiedauDie Herrschaft der ÖVP in Riedau gehört der Vergangenheit an. Berta Scheuringer hat die Stichwahl gegen Franz Schabetsberger, der sich mit 54,55 Prozent der Wählerstimmen durchsetzen konnte, verloren. Somit ist Riedau nun in Hand eines SPÖ-Bürgermeisters.
Blaues RaabDass Raab nach der heurigen Wahl auf jeden Fall einen neuen Bürgermeister bekommt, stand schon im Vorfeld fest. Denn ÖVP-Bürgermeister Josef Traunwieser stellte sich nicht mehr der Wahl. An seiner Stelle schickte die ÖVP Peter Gumpinger ins Rennen. Überzeugender war offensichtlich der Kandidat der FPÖ Josef Heinzl, der mit 55,67 Prozent das Vertrauen der Raaber gewinnen konnte.
Weiterhin schwarzes SchärdingFranz Angerer ist der einzige Bürgermeister, der auch nach der Stichwahl auf seinem Posten bestätigt wurde. Mit 54,57 Prozent konnte dieser seinen Gegenkandidaten Günter Streicher von der SPÖ auf Platz zwei verweisen. Die Stadt Schärding hat also nach wie vor einen ÖVP-Bürgermeister.
Der geschlagene Streicher ist trotzdem stolz auf so viel Zuspruch der Wähler: „1132 Stimmen, das sind 45,43 Prozent - ist ein sehr gutes Ergebnis, mit dem ich leben kann. Die Steigerung von 33 Prozent vor zwei Wochen auf 45 Prozent in der Stichwahl gibt mir Mut. Auf diesem Ergebnis kann man aufbauen.“ Auch in Zukunft will er mit seinem Team für Schärding arbeiten.


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