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SCHÄRDING. „Das Ergebnis ist schmerzlich, vor allem auf Landtagsebene“, sagt ÖVP-Bezirksparteiobmann August Wöginger über die Stimmenverluste bei der Landtagswahl. Zurückzuführen sei dies allerdings nicht nur auf das Flüchtlingsthema, das sich in den letzten Wochen vor den Wahlen zugespitzt hat. Auch die Nachwehen der Spitalsreform seien noch zu spüren.

August Wöginger zieht Bilanz.
August Wöginger zieht Bilanz.

„Es war eine Protestwahl. Einziger Profiteur war die FPÖ“, erklärt Wöginger, der die Unzufriedenheit der Wähler mit der Politik auf Bundesebene und EU-Ebene für das schlechte Wahlergebnis mitverantwortlich macht. Bitter für die ÖVP ist auch, dass Barbara Tausch ihr Mandat im Landtag verloren hat. „Sie zieht mit Sicherheit wieder in den Landtag ein“, sagt Wöginger. Denn sie ist die Erste, die nachrückt. Schon in zirka vier Jahren wird das der Fall sein, da sieben Abgeordnete in den nächsten Jahren ihr Amt aus Altersgründen zurücklegen werden. Bis dahin wird sie Wöginger als Bezirksparteiobmann-Stellvertreterin unterstützen und ihrer Tätigkeit im Gemeinderat Freinberg nachgehen.Ein besseres Ergebnis gab es für die ÖVP bei den Gemeinderatswahlen. 22 Bürgermeister und 26 Vizebürgermeister stellt die ÖVP im Bezirk Schärding. Dennoch schmerzt der Verlust der ÖVP-Bürgermeister in Raab, Riedau und Rainbach.


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