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SCHÄRDING. Karl Schmid aus Rainbach hat sich an die Tips Schärding gewandt und darüber geklagt, dass am Stadtplatz keine Tankstelle für Elektroautos zu finden ist. Lediglich beim Tourismusbüro gäbe es eine, bei der aber Autos nicht aufgetankt werden dürfen. Einen Lösungsvorschlag hätte Schmid allerdings bereits parat.

Karl Schmid kritisiert, dass es keine Tankstelle für Elektroautos am Stadtplatz Schärding gibt. Foto: Facebook

Karl Schmid ist zertifizierter Klima- und Energiecoach und stolzer Elektroautobesitzer. Wenn er am Stadtplatz Schärding unterwegs ist, fehlt ihm allerdings eines: eine Tankstelle für sein Elektroauto. Auf seiner Facebookseite schreibt er: „An dieser Ladestation am Inn (siehe Foto) dürfen Elektroautos nicht aufgeladen werden. Wo soll ein umweltfreundlicher Autofahrer mit einem Elektroauto eigentlich in der Tourismustadt Schärding sein Fahrzeug mit neuer Energie betanken, sehr verehrte Stadtvertreter? Schärding schmückt sich mit einer Klimabündnistafel und in der Praxis ist für die E-Mobilität in Schärding tote Hose.“

Kritik an Stadtvertreter

Weiters kritisiert er in seinem Facebook-Post die Stadtvertreter: „Am Stadtplatz stehen lieber die BMWs und Audis der Stadtvertreter auf Gratisparkplätzen anstatt die Elektromobilität zu forcieren und denen als Vorreiter der neuen umweltfreundlichen Transportart den Weg zu erleichtern. Gratisparken und Aufladen am Stadtplatz ist das mindeste für eine Tourismusstadt.“ Tips präsentiert Schmid für das Problem auch promt einen Lösungvorschlag. Die Stadt Schärding solle eine E-Tankstelle mit Hilfe von Sponsoren, wie die Schärdinger Banken, anschaffen und am Stadtplatz installieren. Er hätte da vor allem den Parkplatz von Bürgermeister Franz Angerer vor dem Stadtamt ins Auge gefasst. „Es ist für mich unverständlich, dass eine Klimabündnisgemeinde wie Schärding in diese Richtung noch nichts unternommen hat“, beklagt Karl Schmid.

Vorreiter bei Ladestationen

Tips fragte beim Stadtamt Schärding nach und bat um eine Stellungnahme zum Thema. Markus Furtner vom Stadtamt Schärding teilte mit, dass sich die Stadt Schärding bereits seit Jahren mit diesem Thema beschäftigt. „Wir waren ein Vorreiter, was Ladestationen betrifft. Die erste Ladestation für E-Bikes gab es beim Tourismusbüro und bereits im Herbst 2016 wurde beschlossen, dass diese im Lauf des Jahres 2017 adaptiert wird, sodass dort auch Autos rasch geladen werden können“, erklärt Furtner. Weitere Tankstellen für Elektroautos gibt es bei den Firmen E-Tech und Elektro Feichtner, die kostenlos benützt werden können. „Die Stadtgemeinde Schärding hat die Anschaffungen der Firmen durch eine Subvention unterstützt und so einen Beitrag geleistet“, so Furtner weiter. Auch im Bereich des Sparmarktes in der Passauerstraße gibt es eine kostenlose E-Tankstelle für Autos, beim Eurospar in der Linzerstraße kann man E-Bikes aufladen.“Es stimmt also absolut nicht, dass die Stadtgemeinde Schärding als Klimabündnisgemeinde hier nichts unternimmt, ganz im Gegenteil.

Keine E-Tankstelle am Stadtplatz

Am Stadtplatz selbst wollen wir keine E-Ladestation aufstellen. Wir sehen das Angebot in Schärding jetzt grundsätzlich als ausreichend und die E-Tankstelle am Hessen-Rainer-Platz befindet sich nur drei Gehminuten vom Stadtplatz entfernt“, erklärt Markus Furtner abschließend.


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Gastuser
Gastuser
03.06.2017 07:01

E-Ladestation am Stadtplatz

Furtner Markus sollte sich schnell mal bei der Umweltstadträtin Stockenhuber erkundigen. Die Redakteurin hat leider die falsche Ansprechperson in Sachen E-Mobiliät befragt. In Linz können E-Autos künftig auch in den Kurzparkzonen gratis parken! So schauts aus Herr Furtner in OOE. Denken bevor man redet ist immer gut!