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FREINBERG. Die Schwarzmüller Gruppe hat für ihre neuen Fernverkehrsfahrzeuge den ersten Großauftrag erhalten. Der bulgarische Hersteller von Kunststoffbehältern Gotmar hat 60 Power Line Cargo bestellt.

Schwarzmüller-Geschäftsführer Roland Hartwig (Foto: Schwarzmüller Gruppe)
Schwarzmüller-Geschäftsführer Roland Hartwig (Foto: Schwarzmüller Gruppe)

Gotmar ist ein führender Erzeuger von Getränkegebinden in Bulgarien, der auch Getränketransporte anbietet. „Dies ist eine Anwendung, die wir bei der Entwicklung der neuen Fahrzeuge vor Augen gehabt haben“, erläutert Schwarzmüller-Geschäftsführer Roland Hartwig. Denn in dieser Branche kommt es auf rasche Be- und Entladung an, jede zusätzliche Palette zählt. Mit beidem punktet Power Line. Die um ein Drittel gesteigerte Staplerlast von 7,2 Tonnen ermögliche die Arbeit mit größeren Flurfahrzeugen. In Verbindung mit dem Quickslider-Planenverschluss heißt dies: schnelleres Handling. Zusätzlich bietet Power Line um etwa 800 Kilogramm mehr Nutzlast und durch einen Gewinn von 30 mm Innenhöhe mehr Palettenstellplätze. Bis Ende März will Schwarzmüller alle Fahrzeuge übergeben haben.

Bulgarischer Markt

Der bulgarische Markt wird für Schwarzmüller immer interessanter. Mit insgesamt 2.000 Einheiten jährlich liegt er in der Größenordnung von Ungarn oder der Slowakei. Schwarzmüller ist in diesem Balkanland seit 20 Jahren vertreten, will aber jetzt seinen Marktanteil auf mehr als zehn Prozent steigern. Verkauft werden aktuell Bau- und Infrastruktur-Fahrzeuge; besonders gefragt sind Großraum-Kippmulden für den Getreidetransport. Mit dem positiven Start der Power Line zeichnen sich nun Erfolge im Bereich des Fernverkehrs ab. In zahlreichen EU-Märkten treibt Schwarzmüller derzeit die Einführung seiner Produktinnovation voran. Die Power Line-Familie umfasst fünf verschiedene Fahrzeugtypen in mehr als 20 Varianten. Sie werden auf einer Plattform gebaut und orientieren sich an einem Ziel: Weniger Gewicht, mehr Leistung.

CO2-Abgase reduzieren

Mit der Forcierung der neuen Fernverkehrsfahrzeuge gehe planmäßig die Nachfrage nach Standardfahrzeugen zurück. „Wir konzentrieren uns voll darauf, mit komplexen Fahrzeugen Mehrwert möglich zu machen. So heben wir uns vom Mitbewerb ab“, sagte Hartwig. Parallel zur höheren Produktivität reduziert die neue Power Line die Abgase bei Leerfahrten um etwa zehn Prozent. Bei Vollbeladung sinken die Emissionen durch die Einsparung von Transportfahrten. „Die neue Power Line ist ein Beitrag von Schwarzmüller, um den ökologischen Fußabdruck im Transport zu verbessern, ohne dass darunter die Produktivität leidet“, betonte Hartwig.


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