Schwarzmüller bringt Mitarbeiterin aus Ukraine in Werkswohnung unter
FREINBERG/UKRAINE. Die Firma Schwarzmüller aus Freinberg hat eine Niederlassung in der Ukraine. Der Betrieb ist geschlossen. Wo die Niederlassung genau ist, wie der Krieg das Unternehmen beeinflusst und was mit den Mitarbeitern der Niederlassung passiert, erzählt Schwarzmüller-Geschäftsführer Roland Hartwig im Kurzinterview.

Tips: Die Firma Schwarzmüller hat eine Niederlassung in der Ukraine: Wo befindet sich diese?
Roland Hartwig: Die Niederlassung (Vertrieb und Service) befindet sich in Kiew. Sie besteht seit den 90er Jahren. Es sind rund 20 Mitarbeiter beschäftigt.
Tips: Wie beeinflussen die aktuellen Kriegshandlungen die Firma Schwarzmüller?
Hartwig: Bei der geschäftlichen Entwicklung gibt es noch keine Auswirkungen. Der Markt in der Ukraine ist seit 2014, also seit dem Einmarsch der Russen auf der Krim, praktisch zusammengebrochen.
Tips: Sind Mitarbeiter der Niederlassung bereits geflüchtet oder müssen diese im Krieg für ihr Land kämpfen?
Hartwig: Männer bis 60 dürfen das Land nicht verlassen. Eine Schwarzmüller-Mitarbeiterin ist mit ihrer Tochter geflüchtet. Die beiden sind mittlerweile in Hanzing eingetroffen und in einer Werkswohnung untergebracht.


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