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SCHÄRDING. Ende Juni waren im Bezirk Schärding 841 Personen (389 Frauen, 452 Männer) arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent – minimal mehr als im Vormonat, aber fast 30 Prozent mehr als vor einem Jahr.

AMS-Leiter Harald Slaby (Foto: AMS Schärding)
AMS-Leiter Harald Slaby (Foto: AMS Schärding)

Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit am stärksten betroffen sind Mitarbeiter in Gastro/Tourismus (+51 Prozent), in Hilfsberufen (+46 Prozent), in Metall-/Elektroberufen (+38 Prozent), in Büroberufen (+29 Prozent) sowie im Handel (+20 Prozent). Der Rückgang der offenen Stellen betrifft überproportional den Bau (-44 Prozent), den Handel (-35 Prozent) sowie den Bereich Metall-/Elektro (-25 Prozent).

„In einigen Branchen haben sich Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsmarkt leider weit von den Rekordwerten des Vorjahres entfernt; ganz kurzfristig ist in diesen Bereichen auch kein Ende der Flaute zu erwarten“, befürchtet der Leiter des AMS Schärding, Harald Slaby.

Er macht aber auch auf den Silberstreifen am Horizont aufmerksam: „Nach wie vor gibt es für Arbeitsuchende im Bezirk über 700 Job- und mehr als 200 Lehrstellenangebote.“


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