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GAMING/STEINAKIRCHEN. Jährlich werden jene Schaugärten mit dem „Goldenem Igel“ ausgezeichnet, die einerseits in Qualität und Umfang überzeugen und andererseits die Kriterien von „Natur im Garten“ - keine Pestizide, keine chemisch-synthetische Düngemittel und kein Torf - während einer Saison umsetzen. Diese besonderen Plaketten konnten nun auf der „Garten Tulln“ überreicht werden. Im Bezirk Scheibbs wurde der Schaugarten im Bildungszentrum Gaming und das „Kräuterkraftwerk“ in Steinakirchen am Forst ausgezeichnet.

v.l.: Reinhard Kittenberger, Monika Vesely (Kräuterkraftwerk Steinakirchen) und Landesrat Martin Eichtinger. Foto: Natur im Garten

Niederösterreichweit wurden 106 Schaugärten mit dem „Goldenen Igel 2017“ ausgezeichnet. Niederösterreichs Gartenwelt gestaltet sich facettenreich. Vom Bauern- und Kräutergarten über prunkvolle Schlossparks und verborgene Stiftsgärten bis hin zu experimentellen und modernen Gartenprojekten präsentieren sich die blühenden Ausflugsziele in einer Vielfalt, wie sie anderswo kaum zu finden ist. „Schaugärten sind persönliche Inspirations- und öffentliche Wohlfühloasen des Landes Niederösterreich – sie begeistern Landsleute und Touristen gleichermaßen und Niederösterreich präsentiert sich damit als das ökologisches Gartenland Nummer eins in Europa“, so Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) anlässlich der Verleihung „Goldener Igel 2017“ auf der Garten Tulln.

 “Es freut uns sehr, dass die Kernkriterien der Aktion Natur im Garten von den Schaugärtnerinnen und Schaugärtnern Niederösterreichs aktiv umgesetzt werden und wir damit eine intakte Umwelt fördern. Damit wird auch vorgezeigt, wie einfach die naturnahe Pflege von Gärten und Grünräumen ist. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein erhalten damit einen höheren Stellenwert. Durch den Einsatz aller Beteiligten ist das Schaugartennetzwerk einzigartig und dient für viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer als Vorzeigebeispiel“, so Eichtinger über das Engagement.

Der Gartentourismus ist in Niederösterreichs Tourismusstrategie und den Kompetenzfeldern Natur, Kultur und Kulinarik als Garant für eine sanfte und nachhaltige Tourismusentwicklung fest verankert. Die Schaugärten sind unter dem Netzwerk „Die Gärten Niederösterreichs“ zusammengefasst und verbinden viele Ebenen - von geschichtsträchtigen Klostergärten, prachtvollen Schlossgärten, Themengärten über vielfältige Hausgärten bis zu touristischen Großanlagen wie der Garten Tulln oder dem Rosarium in Baden. Alle Gärten werden von „Natur im Garten“ betreut und auf ihrem ökologischen Gartenweg begleitet.

Tipp: Am 7. April startet Die Garten Tulln in ihre Jubiläumssaison, Bis 14. Oktober können über 65 Schaugärten auf der ersten ökologischen Gartenschau täglich von 9 bis 18 Uhr bestaunt werden.


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