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BEZIRK. Bei Betreuungsnachmittagen, Gedächtnistraining, Besuchs- und Heimhilfe für alleinlebende Menschen sind die Mitarbeiter der Caritas im Einsatz.

Freuen sich über den Erfolg der Caritas Hauskrankenpflege im Bezirk Scheibbs - v.l.: Mostviertel-Pflegeleiterin Andrea Reiter, Regionalleiter Johannes Hofmarcher und Gabriela Zoufal, Leiterin der Caritas Sozialstation in Scheibbs. Foto: Caritas/Karl Lahmer

„69.000 Einsatzstunden haben die 89 Caritas Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hauskrankenpflege und Heimhilfe im vergangenen Jahr im Bezirk Scheibbs geleistet“, sagt Regionalleiter Johannes Hofmarcher.

Mit vier Sozialstationen für Betreuen und Pflegen ist die Caritas im Bezirk vertreten: Scheibbs, Purgstall, Randegg (Kleines Erlauftal) und in Wieselburg mit der Sozialstation Erlauftal.

„Großer Vertrauensbeweis“

Bei den mobilen Diensten für Hauskrankenpflege und Heimhilfe hat die Caritas im Bezirk Scheibbs einen Marktanteil von 47 Prozent. „Das ist ein großer Vertrauensbeweis und beruht auf jahrzehntelanger guter Aufbauarbeit „, sagt Hofmarcher. Die Mobile Pflege der Caritas feiert am 26. April das 40-Jahr-Jubiläum mit einem Festakt in St. Pölten.

Soziale Arbeit und Pflege

„Neben der Pflege steht immer mehr soziale Arbeit im Blickpunkt der Caritas Mitarbeiterinnen“, sagt Gabriela Zoufal, die Leiterin der Scheibbser Sozialstation. Die Caritas gestaltet Betreuungsnachmittage, bietet Gedächtnistraining an und organisiert Besuchsdienste, damit auch alleinlebende Menschen ausreichend Sozialkontakte haben. „Uns zeichnet besonders aus, dass wir sehr flexibel sind und auf die Betreuungswünsche der alten Menschen sehr individuell eingehen können“, sagt Zoufal.

Personal gesucht

Schwieriger wird, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden.  Wir bieten sehr individuelle Dienstzeiten und auch Anstellungen mit wenigen Stunden“, betont Einsatzleiterin Zoufal.  In Niederösterreich sucht die Caritas derzeit 80 Mitarbeiterinnen im Pflegebereich. „Sowohl Diplompflegerinnen als auch Pflegeassistenten und Heimhelferinnen suchen wir in fast allen Sozialstationen“, sagt Regionalleiter Johannes Hofmarcher.  


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