Start ins Bürgermeisteramt in einer sehr schwierigen Zeit gut gemeistert
SEEWALCHEN. Zu den ersten 111 Tagen seiner Amtszeit als Bürgermeister der Marktgemeinde hat Gerald Egger ein Resümee abgegeben, das nicht wirklich überrascht, ist es doch coronageprägt.

„Hätte mich vor Amtsantritt jemand gefragt, wie viel sich in 111 Tagen in einer Gemeinde bewegen lässt, hätte ich wohl gesagt: 'So manches, aber nicht vieles. Denn vieles braucht Zeit.' Diese Ansicht muss ich rückblickend auf die vergangenen 111 Tage revidieren – denn es ist unglaublich viel geschehen“, so Egger.
War der Beginn von Eggers Amtstätigkeit als Bürgermeister im Jänner geprägt von unzähligen persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitern, Partnern sowie Bürgern, so herrschte ab 13. März mit Beginn der Corona-Beschränkungen auch im Rathaus Ausnahmezustand.
Doppelt besetzter Gemeinde-Stab
Einer der wichtigsten Eckpfeiler war dabei die Installierung des doppelt besetzten Seewalchner-Gemeinde-Stabs, um die gemeindeeigene Infrastruktur (Müllentsorung, Essen auf Rädern, Meldewesen usw.) stets aufrechtzuerhalten. „Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem gesamten Rathaus-Team, speziell aber auch dem Stabsteam der Marktgemeinde Seewalchen. In zwei getrennten Teams wurde mit einem riesigen Engagement Gewaltiges für unsere Gemeinde geleistet und sich mit vollem Einsatz für unseren Heimatort eingesetzt.“
Egger verweist auch stolz auf die Installierung des Spendenkontos „Seewalchner für Seewalchner“ – Spenden hilft Helfen – und die Initiative „Fahr nicht fort – kauf im Ort“. Auf kommunaler Ebene wird die Kooperation in der Corona-Thematik gemeindeübergreifend mit Schörfling/A. und St. Georgen/A. großgeschrieben.


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