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SIPBACHZELL. In nur einem Dreivierteljahr Bauzeit wurde ein großes Bauprojekt an der Schule fertiggestellt. Durch eine Aufstockung am bestehenden Schulgebäude konnte die Zahl der Klassenräume nahezu verdoppelt werden. Binnen neun Jahren gab es die zweite Eröffnungsfeier in der Schule.

Die Volksschule wurde in besonders kurzer Bauzeit aufgestockt. Foto: Tips
  1 / 5   Die Volksschule wurde in besonders kurzer Bauzeit aufgestockt. Foto: Tips

Die erst 2010 eröffnete Schule wurde um sechs Räume erweitert, der zuvor eingeschossige Bau wurde in Form eines Trockenbaus aufgestockt. Nachdem man in den Sommerferien 2018 begonnen hatte und man während des Schulbetriebes bauen musste, konnten zu Weihnachten die neuen Räume im ersten Stock bezogen werden. Im Erdgeschoss wurden Räume umgestaltet, eine Aufwärmküche (in der auch produziert werden kann) und ein Speisesaal installiert. Die Schule verfügt somit über acht Klassen und zwei Räume für die Nachmittagsbetreuung. Vor dem Neubau war der Hort im alten Schulgebäude untergebracht, jetzt kann eine Nachmittagsbetreuung in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk in entsprechend modern gestalteten und für Kinder angenehmen Räumen im Schulgebäude angeboten werden.

Weitblick bewiesen

Die neue Volksschule Sipbachzell wurde 2010 eröffnet, der zusätzliche Platz war aber schon dringend notwendig. Gebaut wurden damals vier Klassenräume, schon 2012 musste man im Werkraum eine Klasse einrichten. Mittlerweile führt man sechs Klassen. Im Schuljahr 2020/21 werden es acht Volksschul-Klassen sein.

Schon beim Bau 2009/10 hat man Weitblick bewiesen. Das Fundament wurde so gebaut, dass eine Aufstockung unkompliziert möglich ist. Das hat sich jetzt gelohnt. „Durch den Doppelbau konnte insgesamt mehr geschaffen werden, als wenn wir damals gleich eine größere Schule gebaut hätten“, erklärte Bürgermeister Heinrich Striegl bei der Eröffnungsfeier.

Gut investiertes Geld

Gekostet hat der Zubau 1,7 Millionen Euro. Eine Million kam vom Land, 700.000 Euro werden über ein Darlehen finanziert. 2010 hat man 3,5 Millionen Euro investiert. „Schule ist der Mittelpunkt der Gemeinde. Für jeden Menschen ist die Schule die Basis für eine erfolgreiche Karriere“, sieht Striegl das Geld gut investiert.

Lehrerinnen verabschiedet

Es wurden aber nicht nur die neuen Räume gefeiert, gesegnet und besichtigt, sondern auch Lehrerinnen verabschiedet. Die langjährige Lehrerin Karin Floss und die langjährige Direktorin Silvia Kefer werden bald ihren Ruhestand antreten. Kefer war 42 Jahre Lehrerin, die meisten davon in Sipbachzell, 25 Jahre war sie Direktorin der Volksschule in ihrer früheren Heimatgemeinde.

Gleich zwei Auszeichnungen erhalten

Kefer hat auch in vielen Bereichen außerhalb der Schule gewirkt. Aufgrund ihrer Leistungen für die Schule und den Ort hat Kefer eine hohe Auszeichnung der Gemeinde erhalten. Schulqualitätsmanager Franz Heilinger überreichte außerdem eine Dank- und Anerkennungsurkunde der Bildungsdirektion Oberösterreich.


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