„Ich geb nicht auf“: Junger Gastronom aus St.Georgen/Gusen trotzt der Krise

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Markus Hochgatterer Markus Hochgatterer, Tips Redaktion, 06.04.2020 10:04 Uhr

ST. GEORGEN/GUSEN. Vor etwas mehr als einem Jahr hat Adrian Sabou in St. Georgen an der Gusen das Saboutage eröffnet. Ein junger Gastronom mit dennoch viel Erfahrung von der Kitzbühler Nobelhütte bis zum Veranstaltungsbauernhof in Perg.

Schon der Name Saboutage (er heißt ja Sabou) zeigt sein Revoluzzertum. Anfangs polarisierend, kennt ihn nun jeder. Dann der erste Rückschlag. Im letzten September zwang ihn ein Rohrbruch mit größerem Wasserschaden zu drei Monaten Pause. Davon noch nicht ganz erholt sollte, er nun wegen Corona zusperren. „Wenn alle zu Hause sind, dann bringe ich meine Restaurantküche zu meinen Gästen“, sagte er sich und begann mit reduzierter Karte ein Zustellservice.

Sieben Tage in der Woche im Kücheneinsatz 

Die Dienstleistung wurde besser angenommen als er je gedacht hätte. Adrian, wie ihn alle seine  Gäste nennen, steht nun sieben Tage in der Woche in der Küche. So kann er sein Team behalten – und das in Zeiten, wo die Arbeitslosigkeit in der Gastronomie explodiert. Wöchentlich ändert er die Karte und liefert auch nach Langenstein und Luftenberg. Natürlich werden alle Hygienevorschriften penibel erfüllt, Desinfektionsmittel sind sogar im Lieferauto dabei. Wenn sich Adrian hier bei seinen Gästen bedanken möchte, danken auch wir ihm, weil er nicht in Lethargie verfällt, sondern auch in der Krise voranschreitet. Info und Speisekarte auf www.saboutage.at

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