Josef Langthaler legt nach 17 Jahren sein Amt als Bürgermeister zurück

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Mag. Michaela Maurer Mag. Michaela Maurer, Tips Redaktion, 02.12.2019 20:51 Uhr

ST. LEONHARD. Josef Langthaler legte sein Bürgermeisteramt bei der Gemeinderatssitzung am 2. Dezember zurück.

An diesem Tag genau vor 17 Jahren wurde er zum Bürgermeister von St. Leonhard gewählt. „Die Gemeinde mitgestalten zu können, der Kontakt zu den Leuten und vor allem, wenn man jemandem helfen kann, seine Projekte zu verwirklichen“, zählt Langthaler die schönen Seiten als Ortschef auf. In seiner Ära als Bürgermeister gab es viele Errungenschaften für die Gemeinde: Volksschule, Kindergarten, Neue Mittelschule wurden saniert und eine Zweigstelle der Musikschule wurde 2012 errichtet. „Den Kindern und somit auch den Familien eine gute Infrastruktur zu bieten, war mir immer ein großes Anliegen. Vor allem in ländlichen Regionen muss man Familien viel bieten, um den Abzug zu verhindern.“

Auch das Feuerwehrhaus Langfirling und der Gemeindefriedhof wurden während seiner Amtszeit neu gebaut. Besonders freut ihn, dass der Plan für den Bau des Gemeindezentrums auf gutem Weg ist. Langthaler hat sich zehn Jahre lang für den Bau des Zen-s eingesetzt. „Der Plan steht, die Gemeinde wartet nur mehr auf ein OK zur Finanzierung seitens des Landes, dann soll mit dem Neubau begonnen werden.“ Neben vielen schönen Momenten gab es auch schwierige Situationen. Die schlimmste war für Langthaler der frühe Tod des Vizebürgermeisters Martin Weinberger im Jahr 2017.

Engagement für die Gemeinde war Langthaler immer schon wichtig. Er war fünf Jahre lang Obmann der Volkstanzgruppe St. Leonhard und war seit 1991 im Gemeinderat aktiv. 1997 wurde er Vizebürgermeister, bevor er 2002 Bürgermeister wurde. „Generell gab es unter den Parteien in der Gemeinde immer ein gutes Miteinander“, sagt Josef Langthaler. In der Pension freut er sich jetzt aber schon auf mehr Zeit mit seiner Frau und Familie. „Auch in der Landwirtschaft meines Sohnes gibt es immer was zu tun.“ Langthaler scheidet auch aus dem Gemeinderat aus und zieht sich somit gänzlich aus der Gemeindepolitik zurück. 

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