„Derzeit können wir den Menschen nur mit Geldspenden helfen“
BEZIRK. Adelheid Schneilinger aus St. Martin engagiert sich gemeinsam mit dem Team von SOS Balkanroute für die Ärmsten in Bosnien. In wöchentlichen Abständen organisiert sie Hilfsfahrt, um die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen.

„Die achte Hilfsfahrt ist erfolgreich beendet. Ein Team von SOS Balkanroute mit Brigitte Holzinger und Pero Beclija war wieder in Bosnien und hat gemeinsam mit dem Stuttgarter Verein Stelp zirka 1.500 Menschen mit Essen versorgt, 160 Kindern Stifte und Malbücher gebracht und zirka 250 Flüchtlinge mit Schuhen, Rucksäcken, Jogginganzügen und vielem mehr ausgerüstet. Egal, wie viele Nerven, Zeit und Energie unsere ehrenamtlichen Einsätze entlang der Balkanroute uns kosten, es ist ein Privileg, helfen zu dürfen“, sagt Schneilinger. In den entstandenen wilden Camps leben die Menschen ohne Wasser, Strom und jegliche Versorgung. Durch Geldspenden ist es möglich, dass ehrenamtliche Flüchtlingshelfer vor Ort die Arbeit fortsetzen und die Menschen mit Essen versorgen.
Keine Hilfstransporte wegen Grenzschließung
„Leider ist es uns wegen der Grenzschließung auf Grund des Covid-19 nicht möglich, jetzt nach Bosnien zu fahren. Auch die vielen Spenden einer Wiener Mittelschule warten auf den Transport ins Familien-Flüchtlingslager in Biha. Einstweilen können wir nur unseren Helfer vor Ort mit Geldspenden für Lebensmittel helfen“, betont die Innviertlerin.
Spendenkonto
IBAN: AT421500000291058428
BIC: OBKLAT2L
Verwendungszweck: SOS Balkanroute; Kontoinhaber: Flüchtlingshilfe Kremsmünster


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