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ST. MARTIN. „Ein Autobus mit Schülern fuhr aus ungeklärter Ursache in die Donau.“ So lautete der Alarmierungsrund für die St. Martiner Florianis bei einer Großübung.

Schülerbus fuhr in Donau: eine spektakuläre Übung für die Feuerwehren. Foto: Franz Riegler
Schülerbus fuhr in Donau: eine spektakuläre Übung für die Feuerwehren. Foto: Franz Riegler

Die drei Gemeindefeuerwehren, Neuhaus-Untermühl, Plöcking und St. Martin, und das Rote Kreuz wurden sofort alarmiert. Die Übung wurde in Echtzeit ausgearbeitet. Somit waren auch die Alarmierungs- und Anfahrtswege ernst. Keine der alarmierten Einsatzkräfte wusste vorher, welches Szenario es zu bewältigen galt. Im natürlich gut abgesicherten Bus befanden sich zwölf Kinder. „Es war keine leichte Aufgabe, die Verletzten aus einemBus zu befreien, der zur Hälfte schon in der Donau versunken ist“, resümieren die Einsatzkräfte. Insgesamt waren 68 Florianis und neun Sanitäter am Werk.

Wie im Ernstfall

Der Bus musste teilweise aufgeschnitten und die Seiten- und Heckscheibe mussten entfernt werden um die Verletzten bergen zu können. Kommentator Helmut Ratzenböck hat zu jeder Zeit die anwesende Bevölkerung über die Schritte der Rettungsmaßnahmen informiert. St. Martins Bürgermeister, Wolfgang Schirz, lobte die vorbildliche Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen in seiner Gemeinde.


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