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ST. MARTIN. Als eine der ersten Gemeinden hat St. Martin den „Willkommens-Check“ durchgeführt. Dieser soll zeigen, in welchen Bereichen eine Gemeinde oder ein Unternehmen attraktiv für zu- und rückgewanderte Fachkräfte ist und welche Bereiche noch ausbaufähig sind.

Bürgermeister Wolfgang Schirz (l.) und Amtsleiter Günther Kehrer wurden von RMOÖ-Projektmanagerin Michaela Hofmann beim Willkommens-Check unterstützt. Foto: Gemeinde St. Martin

„Wir haben gesehen, dass unsere Gemeinde in den Bereichen Infrastruktur, Bildung und Kinderbetreuung auf einem guten Weg ist. Allerdings besteht noch Handlungsbedarf bei Mobilität und Menschen mit Beeinträchtigung“, sagt Bürgermeister Wolfgang Schirz zum Ergebnis des Willkommens-Checks, der gemeinsam mit Michaela Hofmann vom Regionalmanagement OÖ durchgeführt wurde. Mit ihr wird auch die weitere Vorgangsweise besprochen. „Unsere Ziele sind, den innerörtlichen Verkehr in der Gemeinde sowie das Wohnangebot für Menschen mit Beeinträchtigung zu verbessern. Die Sanierung unserer Pflichtschulen ist ebenso ein vorrangiges Ziel“, informiert Schirz.

Kostenlose Beratung

Das Projekt „Willkommenskultur OÖ“ ist ein kostenloser Beratungsservice zur Standortsicherung, den das Regionalmanagement OÖ mit dem Netzwerk Human Ressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria umsetzt. Der Willkommens-Check beinhaltet allgemeine Fragen zur Größe und Struktur von Gemeinden oder Unternehmen, sowie Fragen zu den Bereichen Familie, Beruf, Wohnen, Bildung, Freizeit. Im Rahmen der Auswertung des Checks erarbeitet die RMOÖ Maßnahmen zur Verbesserung der Willkommenskultur.

Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (VP): „Der Erfolg unserer heimischen Unternehmen hängt davon ab, wie attraktiv unser Bundesland als Wohnort und Arbeitsplatz für internationale Fachkräfte ist. Deshalb wollen wir unsere Willkommenskultur in Gemeinden und Betrieben durch gezielte Maßnahmen verbessern.“

www.willkommenskultur-ooe.at


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