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ST. MARTIN. Als fünftes Altstoffsammelzentrum in Oberösterreich wurde 1989 jenes in St. Martin eröffnet. Fast 30 Jahre später hat dieses ausgedient, künftig werden die Altstoffe an einem neuen Standort direkt neben der Straßenmeisterei an der B127 gesammelt.  

  1 / 13   Mit musikalischer Gestaltung der Volksschulkindern und vielen Eröffnungsgästen ging das neue Altstoffsammelzentrum in Betrieb. Foto: Gahleitner

„Wir sind die Saubermacher“, sangen die Volksschulkinder bei der Eröffnung des neuen Altstoffsammelzentrums. Und sprachen damit eigentlich für alle St. Martiner: 18 Millionen Kilo Altstoffe wurden seit Inbetriebnahme des Sammelzentrums abgegeben, 80 Prozent davon wurden stofflich wiederverwertet. „Damit konnten Ressourcen geschont, Energie und CO2 gespart werden“, zeigte Christian Ehrengruber, Vorstand der LAVU, auf. Das ASZ sei ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit. 

Geld ist gut angelegt

Mit dem neuen 1,5 Millionen Euro teuren Gebäude, das modernsten Ansprüchen der Abfallwirtschaft entspricht, soll die Sammelmoral noch weiter gesteigert werden. Schon jetzt liegt die Recycling-Quote bei 73 Prozent, jedes Jahr werden im Bezirk Rohrbach 14.000 Tonnen Altstoffe gesammelt, informierte BAV-Obmann Josef Moser. „Diese Entwicklung hin zu einer nachhaltigen, umweltgerechten Abfallwirtschaft hätte ich zu Beginn vor über 25 Jahren nicht erwartet. Mit dem neuen ASZ ist diese bildlich feststellbar“, meinte Moser.

Endausbau erreicht

Für ihn ist mit dem neuen Standort in St. Martin sowie in Aigen-Schlägl, das am Freitag eröffnet wird, der Endausbau im Bezirk erreicht. 95 Prozent der Bewohner erreichen ein Altstoffsammelzentrum innerhalb von fünf Kilometern.

Außerdem beschäftigt der Bezirksabfallverband an die 50 Mitarbeiter in den Sammelzentren. In St. Martin helfen Margit Pelzeder, Martina Reiter und Helga Wakolbinger den Kunden beim Trennen und Wiederverwerten.

Öffnungszeiten:

Dienstag und Freitag von 8-12 und 13-18 Uhr

Samstag von 8-12 Uhr


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