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ST. OSWALD. Filmreif war für Daniela Scheiblhofer ihre Sponsion an der US-Universität Rutgers: Mit Barett und Talar eingekleidet, lauschte sie Präsident Barack Obamas Ansprache zur offiziellen Graduierungsfeier. Es war ihr persönlicher Höhepunkt während des einjährigen Studienaufenthaltes in Amerika.

Daniela Scheiblhofer (2. v.l.) mit Studienkolleginnen
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Ihr Ziel hat die 25-jährige Studentin aus St. Oswald bei Freistadt stets vor Augen: „Eine Anstellung bei den Vereinten Nationen wäre mein Traum, ebenso wie die Möglichkeit für Österreich im Außendienst tätig zu werden und so auch meinem Heimatland etwas zurückzugeben.“

Leidenschaft für Politik

Ursprünglich wollte sie Dolmetscherin bei der UNO werden. Im Studium an der Uni Wien aber entdeckte sie ihre Leidenschaft für Politik und sattelte auf Politikwissenschaft um. Den Bachelor dafür hat sie seit 2014 in der Tasche. Danach startete das Master-Studium Politik- und Verwaltungswissenschaft an der Uni Konstanz in Deutschland. Und da diese Partner-Uni von Rutgers in New Jersey ist, landete sie im zweiten Studienjahr in Amerika.

„In den USA und an meiner Universität ist das Verhältnis zwischen Lehrern und Studierenden mehr geprägt von Freundschaft und Kooperation als von einer Hierarchie. Viele Professoren pflegen einen fast schon kollegialen Umgang mit den Studenten und es wird oft in kleinen Gruppen unterrichtet“, plaudert Daniela aus dem Uni-Alltag. Gefallen hat ihr auch das internationale Flair ihrer Uni. Studenten aus China, Indien, Irak, Israel und Nicaragua waren unter ihren Kollegen. „Es gibt viele Studierende die aufgrund der hohen Studienkosten ein Stipendium beziehen und so aus unterschiedlichsten Schgichten kommen. Dies bereichert den Uni-Alltag ungemein“, erzählt Daniela.

Stolz auf die Uni

Besonders schön sei der so genannte „School Spirit“: „Es ist völlig normal, dass man T-Shirts und Pullover mit dem Emblem der Uni trägt und stolz darauf ist, an dieser zu studieren. Auch der Universitätssport inklusive Maskottchen, Cheerleaderinnen und Musikkapellen trägt das Seinige dazu bei. Kurzum, ich hatte das Gefühl, Teil einer Familie zu sein, die mich durch mein Studium begleitet und die möchte, dass wir Studierenden unser Studium erfolgreich abschließen.

Dem aber nicht genug: Seit Februar ist die junge Oswalderin bei UN Women in New York als Praktikantin tätig. Die Agentur der Vereinten Nationen setzt sich für Frauenrechte, die Stärkung der Rolle der Frau und die Geschlechtergleichstellung ein. In diesem Bereich will sie sich auch künftig beruflich engagieren. Zunächst muss dafür aber noch die Master-Arbeit an der Universität Konstanz verfasst werden, bevor dann auch dieser Traum in Erfüllung gehen kann.


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Gastuser
Gastuser
08.06.2016 12:47

Wir freuen uns für Dich und hoffen das Du dein Berufliches Ziel, das Dir auch persoenlich am Herzen liegt, weiterhin mit so viel Freude, Strebsamkeit und Aufgeschlossenheit erreichst!! :)


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