Gerhard Erlmoser aus St. Peter holt mit Hund Henri bei Weltmeisterschaft Titel mit Team
ST. PETER/MODENA. Gerhard Erlmoser aus St. Peter ist Weltmeister. Mit seinem Deutschen Schäferhund Henri vom Weinbergblick ging er bei der Weltmeisterschaft im italienischen Modena an den Start. Zusammen mit seinen österreichischen Teamkollegen krönte er sich zum Mannschaftsweltmeister.

Die Leidenschaft für den Gebrauchshundesport begleitet Gerhard Erlmoser schon seit 20 Jahren. „Mich hat der Hundesport schon immer begeistert, in den letzten Jahren hat sich das Ganze nochmal intensiviert und ich habe mehr Zeit dafür investiert“, erklärt der 35-Jährige. Erlmoser konnte sich mit seinem Deutschen Schäferhund Henri vom Weinbergblick in diesem Jahr bereits zum vierten Mal in Folge für die Weltmeisterschaft im Gebrauchshundesport der Deutschen Schäferhunde qualifizieren. Die Meisterschaft wurde vom 2. bis 8. Oktober im italienischen Modena ausgetragen.
Tägliches Training nötig
„Um auf diesem Niveau mithalten zu können und sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, ist fast tägliches Training nötig“, meint Erlmoser. Mit Hund Henri, der mittlerweile sechs Jahre alt ist, trainiert er seit rund vier Jahren. An seinem Sport schätzt er vor allem die tägliche Arbeit mit dem Hund, der keine Launen oder Stimmungsschwankungen kennt. „Der Sport ist auch sehr familientauglich, meine Familie ist bei fast allen Wettkämpfen mit dabei, für meinen neunjährigen Sohn Jonas ist Henri so etwas wie sein bester Freund“, schwärmt der 35-Jährige. Erlmoser war der einzige Oberösterreicher im fünfköpfigen WM-Aufgebot Österreichs. In Modena gingen 130 Schäferhunde mit ihren Führern aus 43 Nationen an den Start. In den drei Disziplinen Fährte, Unterordnung und Schutzdienst mussten die Hunde und ihre Herrchen ihr Bestes geben und versuchen, die Leistungsrichter zu überzeugen.
Sieg mit der Mannschaft
Erlmoser konnte sich am Ende des siebentägigen Wettkampfs im Einzel mit 263 Punkten den starken 23. Platz erkämpfen. Noch besser lief es mit dem Team Österreich, bei dem die Ergebnisse der fünf Starter pro Land addiert werden. Erstmals in der Geschichte des Schäferhundeverein Österreich (SVÖ) wurde man Mannschaftsweltmeister. Der Sieg im Einzel ging an einen Teilnehmer aus Spanien. Für Henri, der in Mehrnbach gezüchtet wurde, ist es die letzte Wettkampfsaison, in der Regel gehen die Hunde bis zu einem Alter von sieben Jahren bei Turnieren an den Start. Für Erlmoser beginnt im nächsten Jahr die Arbeit mit einem neuen, jüngeren Hund, mit dem er zunächst lange und intensiv trainieren muss, um ihn auf das Wettkampfniveau vorzubereiten.


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