Startschuss ist gefallen: Rote buhlen um die Wählergunst
ST. PÖLTEN. Am Samstag fiel in der NV-Arena der Startschuss für den Wahlkampf der SPÖ für die Gemeinderatswahl (17. April). Das Ziel ist klar definiert: die Absolute ausbauen.

„Seit nunmehr drei Jahrzehnten ist St. Pölten Landeshauptstadt von Niederösterreich, wir alle können stolz auf das Erarbeitete und Erreichte sein. Wir haben St. Pölten gemeinsam mit den Menschen weitergebracht und so soll es auch in der Zukunft sein. Wir, die SPÖ, ziehen an einem Strang und das ist unsere Stärke. St. Pölten ist eine Stadt im Aufwind, die Stimmung ist gut. Das Match für die Gemeinderatswahlen am 17. April wurde heute angepfiffen, nun heißt es für uns alle laufen, laufen und laufen bis die Fußsohlen glühen“, so SPÖ-Spitzenkandidat und Bürgermeister Matthias Stadler, bei der SPÖ-Stadtdelegiertenkonferenz vor den rund 450 Anwesenden in der NV-Arena. Stadler wurde mit 97,4 Prozent zum dritten Mal als Spitzenkandidat und natürlich Bürgermeisterkandidat bestätigt, mit 98,5 Prozent wurde er als Stadtparteivorsitzender wiedergewählt.
„Wir, stehen dafür, dass die positive Entwicklung der Stadt fortgesetzt wird und die sozialen Errungenschaften nicht abgebaut werden. Wir sind stolz darauf, dass eine erfolgreiche Wirtschaft in unserer Stadt mittlerweile mehr Arbeitsplätze als Einwohner bieten kann - denn Arbeit gibt den Menschen Sicherheit und Auskommen. Wir haben gemeinsam mit der Wirtschaft diese Stadt weiterentwickelt, noch nie in den letzten Jahrzehnten wurde so viel neuer Wohnraum geschaffen wie in den letzten fünf Jahren. Das Angebot von „Junges Wohnen“ und „Betreutes Wohnen“ wird weiter ausgebaut, die living city ist geradezu ein Vorbildprojekt dafür“, so Stadler, der eine klare Aufbruchsstimmung in der Stadt ortet. Laut SPÖ-Auskunft wurden in den letzten Jahren 27 neue Kindergartengruppen gebaut, allein in die Schulen wurden seitens der Stadt rund 100 Millionen Euro investiert. In „die Bildungsstadt in Niederösterreich“ mit 25.000 Schülern und Studenten sollen zudem weitere universitäre Einrichtungen gebracht werden. Der Kulturbereich boome, das Freizeitangebot würde punkten und viele andere Städte würden St. Pölten um ihr Angebot beneiden, so beispielsweise die Viehofner Seen. Der öffentliche Verkehr würde ständig verbessert werden, neue Linien werden den LUP zusätzlich attraktivieren. „Bei uns können sich andere ansehen, wie Konzepte umgesetzt werden und wie es geht, anstatt sich und die Menschen ständig nur mit einem einzigen Thema zu quälen“, lässt Stadler Wahlkampftöne gegenüber der Stadt-VP anklingen.
Weitere Schwerpunkte der SPÖ seien jedenfalls der weitere Ausbau der Betriebsgebiete, der Verkehrsinfrastruktur, wobei auch die Anbindung der Umlandgemeinden an die Landeshauptstadt beim öffentlichen Verkehr verbessert werden soll. Stadler erwähnte auch die Investitionen in die Sicherheit, die neue Polizeiinspektion am Bahnhof würde dazu sehr viel beitragen, der Neubau der Bezirkszentrale des Roten Kreuzes werde am Montag bei der Gemeinderatssitzung allein mit mehr als einer Million Euro unterstützt. Ebenso gebe es wichtige Investitionen bei den Feuerwehren, Stattersdorf und Pummersdorf seien nun die letzten der Feuerwehrhäuser der Stadt, die saniert bzw. neu gebaut werden.
In seinen Schlussworten bedankte sich Stadler „bei allen, die mitgeholfen haben, die Erfolge der letzten Jahre umzusetzen“. „Ich trete als Bürgermeister an und wenn ich das Vertrauen bekomme, dann bleibe ich Bürgermeister dieser Stadt für die volle Legislaturperiode des Gemeinderats. Da gebe ich mein Wort. Ich appelliere aber auch an alle Bürger, ihre Stimme abzugeben und zur Wahl zu gehen. Wir wollen die Stadt sozial weiterentwickeln, dafür brauchen wir auch das Vertrauen der Menschen. Wer mich als Bürgermeister will, der kann mich auch mit meinem Vorzugsstimmen-Stimmzettel persönlich wählen. Gemeinsam werden wir auch die Zukunft meistern - und dafür werden wir alle laufen, laufen und laufen“, so ein sichtlich selbstbewusster Spitzenkandidat Matthias Stadler.


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